Schurter-Jahresabschluss

Andreas Mühlbauer,

Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2020

Ein eher durchzogenes Jahr 2019 und die Gewissheit, dass sich die Covid-19-Pandemie global ausbreiten wird sowie ein starker Schweizer Franken ließen für Schurter wenig Ermutigendes für 2020 erahnen.

Pandemiebedingt hatte Schurter 2020 mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. © Schurter

So ergab sich ein Umsatzrückgang um 3.0 Prozent von 267,24 Mio. auf 259,35 Mio. CHF. Die Marktregion Switzerland /Southern Europe verzeichnete gegenüber 2019 ein Minus von 10,2 Prozent. Eastern Europe mit -8,7 Prozent, Northern Europe mit -13,3 Prozent sowie India/West Asia mit -5.9 Prozent büßten ebenfalls massiv gegenüber 2019 ein. Germany mit +2,7 Prozent konnte durch Zusatzgeschäfte im Segment Medizintechnik von der Pandemie profitieren. Die Märkte in Asien und USA verzeichneten mit Asia-Pacific +17,5 Prozent und Americas mit +10.3 Prozent einen großen Zuwachs, welcher auf Zusatzgeschäfte im Segment Medizintechnik und auf ein Vakuum im Distributionsgeschäft zurückzuführen ist. Nach sechs erfolgreichen Jahren musste das Unternehmen erstmals eine Stagnation im Bereich Solutions hinnehmen. 

An dem in der "Strategy23" festgelegten strukturellen Aufbau wurde festgehalten. Einsparungsprogramme und eine agile Anpassung der Organisation sämtlicher Gruppengesellschaften wurden umgehend eingeleitet. Diese eingeleiteten Maßnahmen zeigten eine positive Auswirkung auf die Resultate der Schurter-Gruppe. So lag der Gewinn nach Steuern 2020 mit 9,44 Mio. CHF deutlich über dem Vorjahreswert (6.60 Mio. CHF). In Bezug zum Umsatz lagen sowohl der Profit mit 3,6 Prozentwie auch der Cashflow 8,1 Prozent leicht unter den langfristigen unternehmerischen Zielsetzungen.

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Die Pandemie hat insbesondere im kundenspezifischen Bereich Spuren hinterlassen. Interaktionen mit Kunden waren zeitweise kaum möglich. Dies hatte einen negativen Einfluss auf den Bestelleingang neuer kundenspezifischer Projekte, vorwiegend in den Bereichen Eingabesysteme und Solutions. 

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