Lineartechnik

Schritt für Schritt

Die Linearmotoren der Serie ML von Iselautomation aus Eichenzell arbeiten nach dem Prinzip des permanenterregten Reluktanz-Schrittmotors. Dies sieht in der Praxis folgendermaßen aus: Der Antrieb besteht aus zwei Komponenten, dem aktiven Läufer (Primärteil) und dem passiven, meist feststehenden Stator (Sekundärteil). Das Sekundärteil ist aus einem rostfreien, geschliffenen Stahlkörper gefertigt. Die Lauffläche hat eine sehr genaue, recht­eckige Zahnstruktur (Zahnteilungsperiode 1,28 Millimeter), deren Zahnlücken durch ein Polymer vergossen sind. Zur Führung des Läufers ist rechtwinklig zur aktiven Motorfläche eine Luftlagerfläche gearbeitet. Das Primärteil (Läufer) integriert die Spulensysteme, die Permanentmagnete sowie die Düsenkörper des Linearmotors. Zwischen den Permanentmagneten des Läufers und dem Stator ergibt sich eine magnetische Kraftwirkung, der eine zugeführte Druckluft entgegenwirkt (vorgespannte Luftlagerung). Durch das sich hieraus ergebende Luftpolster (circa 15 Mikrometer) wird der Läufer verschleißfrei auf dem Stator geführt.

Die Linearmotoren gibt es in verschie­denen Leistungsklassen und die Eichenzeller liefern sie anschlussfertig mit Steckverbinder. Zur Ansteuerung ist eine hoch auflösende Leistungselektronik notwendig. Auf Grund der Schrittmotortechnologie ist hierbei für Positionieraufgaben eine offene Steuerkette ausreichend. Zur Erhöhung der Genauigkeit lässt sich am Linearmotor ein lineares Messsystem integrieren und mit einer Positioniersteuerung verbinden. Dies ergibt dann einen geschlossenen Regelkreis.ma

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