Lineartechnik

Wie macht man`s richtig

Linearführungen sind fast in jeder Maschine vorhanden und sie müssen die geradlinig bewegten Schlitten oder Tische in allen Stellungen und unter Einwirkung unterschiedlich großer Kräfte und Momente mit der verlangten Präzision führen. Das setzt die folgenden wichtigen Haupteigenschaften voraus:

– Hohe Lauf- und Positioniergenauigkeit,

– hohe Vorspannung um Spielfreiheit zu erreichen,

– hohe Steife der Führung,

– große statische und dynamische Tragfähigkeit sowie eine

– möglichst geringe Reibung.

Die im Bild gezeigten Linearführungssysteme hat man auf der Basis des Zweipunktkontaktes mit vier Kugelreihen zu je 45° Winkelkontakt ausgestattet, um eine konstante Tragzahl in allen Hauptlastrichtungen zu erreichen. Damit gelang es auch, die Lauffähigkeit und Lebensdauer deutlich zu verbessern. Trotzdem bleibt das Preis-Leistungsverhältnis in einem Bereich, der im Vergleich mit den normalen Zweikugelreihen-Führungen noch als preisgünstig gelten darf. Die Führungen sind für mittlere und hohe Belastungen einsetzbar. Für eine Verwendung in explosionsgefährdeten Räumen stehen Laufwagen zur Verfügung, die mit Keramikkugeln aus Si3N4 ausgerüstet sind. Außerdem kann man die Wagen breit oder schmal sowie kurz oder lang bekommen. So lässt sich eine gute Anpassung an konstruktive Gegebenheiten erreichen.he

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

100 Jahre August Steinmeyer

Kugelgewindetriebe im Fokus

Die Fertigung von Kugelgewindetrieben erfordert ein großes Know-how und langjährige Erfahrung. August Steinmeyer hat sich auf die Entwicklung und Fertigung der komplexen Antriebskomponenten spezialisiert und bietet sie individuell abgestimmt für...

mehr...