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Artikel und Hintergründe zum Thema

Lineartechnik

Die Umlenkung macht´s

Die Umlenkung macht´s

Auf Basis der jeweiligen Applikation stattet Steinmeyer seine Kugelgewindetriebe mit den unterschiedlichsten internen und externen Kugelrückführungen aus. © Steinmeyer

Kugelgewindetriebe übernehmen in der Antriebstechnik eine wichtige Aufgabe; Haupteinsatzgebiet sind Werkzeugmaschinen, etwa Bearbeitungszentren, auf denen Werkstück- oder Werkzeugträger zu positionieren sind.

Kugelgewindetriebe haben Vorteile gegenüber konventionellen Schraubtrieben, deren aufeinandergleitende Flächen bis zu 90 Prozent der eingeleiteten Leistung in Wärme umwandeln, benötigen für einen effektiven Einsatz allerdings auf die Anforderungen abgestimmte Rückführsysteme. Die große Herausforderung bei der Auslegung der Kugelgewindetriebe ist der geschlossene Kugelkreislauf. Diesen Zweck erfüllt die Kugelrückführung, die die Kugeln nach dem Durchlaufen eines oder mehrerer Gewindegänge wieder an den Ausgangspunkt zurückführt. Steinmeyer fertigt Kugelgewindetriebe mit diversen internen und externen Umlenkungen – darunter auch Ultraspeed-Versionen für den Einsatz in hochdynamischen Vorschubachsen von Werkzeugmaschinen.

Die Stirndeckelumlenkung eignet sich für extrem steile oder mehrgängige Gewinde, die Z-Umlenkungen für besonders große Kugeln bei Schwerlast-Kugelgewindetrieben. Interne Umlenkungen wie die Einzelgangumlenkung oder die Umlenkleiste eignen sich besonders für kleine bis sehr kleine Kugeldurchmesser und geringe Steigungen. Art und Ausgestaltung der Kugelrückführung bestimmen maßgeblich die Eignung für hohe Geschwindigkeiten. Diese wird durch den sogenannten „DN-Wert“ ausgedrückt, der eine Multiplikation der maximalen Umdrehungszahl pro Minute mit dem Nenndurchmesser in Millimeter ist. Die DN-Werte der im Markt etablierten Kugelumlenkungen liegen zwischen rund 60.000 bei einfachen Rohrumlenkungen und gut 160.000 bei der „Ultraspeed“-Version der Gesamtumlenkung von Steinmeyer. pb

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