Künstliche Intelligenz
KI und Out-of-Band-Netzwerke für die Fertigung
In Verbindung mit Out-of-Band-Netzwerken entfaltet künstliche Intelligenz einiges an Revolutionspotenzial. Dirk Schuma, Sales Manager EMEA North bei Opengear wirft einen genauen Blick auf drei Kernaspekte, die das KI-Zeitalter für die Produktionsbranche bereithält.
In der Fertigungsindustrie ist Effizienz von besonderer Bedeutung. Um dem besser Rechnung tragen zu können, spielt Künstliche Intelligenz in Form von AIOps eine entscheidende Rolle. Darunter versteht Gartner die Vereinigung von Big Data und Machine Learning. Im Fertigungsumfeld ist ein Ziel von AIOps etwa die prädiktive Wartung. Die Funktionsweise: Basierend auf Datensätzen und Echtzeitinformationen können Techniker in Produktionsbetrieben so die Fertigungsstraßen unterbrechungsfrei am Laufen halten. Die Ausfallrate lässt sich so durch Predictive Maintenance um die Hälfte reduzieren. Doch das ist nru ein Teil der umfangreichen Möglichkeiten der Technologie.
1. AIOps und Smart OOB: Unterstützung für Netzwerkadmins
Produktionsbetriebe sind darauf angewiesen, dass die Netzwerkinfrastruktur reibungslos konfiguriert ist. Um dies zu erreichen und ihren Administratoren zu ermöglichen, beste Performance zu liefern, sollten Unternehmen die Synergien zwischen Smart-Out-of-Band-Netzwerken und AIOps nutzen. So können Administratoren etwa die Kapazitätsplanung des Netzwerks verbessern und sich von der Künstlichen Intelligenz Ratschläge einholen, wie sie die Verbindungen optimieren. Außerdem erlauben Smart-OOB-Lösungen Network Engineers von überall aus die Infrastruktur zu managen. Darüber hinaus bietet die KI Automatisierungsmechanismen.
2. Verbesserte Resilienz durch KI und OOB-Netzwerke
Fällt ein Netz aus, kann das im schlimmsten Fall eine komplette Fabrik für Stunden lahmlegen. Künstliche Intelligenz in Form von AIOps in Verbindung mit einer Smart-Out-of-Band-Lösung sorgt auch hier für Vorteile. Zum einen ist prädiktive Wartung natürlich nicht nur für Fertigungsmaschinen und deren Einzelteile sinnvoll, sondern auch für die Netzwerkkomponenten wie Router, Switches oder Firewalls. Ein Smart-OOB-Netzwerk reduziert die Notwendigkeit für Administratoren, vor Ort sein zu müssen, drastisch. Diese Möglichkeit verringert auch die Mean Time to Repair (MTTR) und steigert somit die Resilienz des Netzwerks.
3. KI lindert den Fachkräftemangel
Viele Mitarbeitende in den unterschiedlichsten Bereichen der Branche haben nach wie vor große Ressentiments gegenüber Künstlicher Intelligenz. Es wäre vermessen zu behaupten, dass KI kein Schadenspotenzial besitzt. Doch KI kann auch viel Gutes bewirken: Sie kann zum Beispiel dazu beitragen, die Auswirkungen des Fachkräftemangels deutlich abzumildern, gerade in der IT-Abteilung von Fertigungsbetrieben. Der digitale Kollege übernimmt und rationalisiert zum Beispiel das Monitoring von Servern und die Ressourcenverteilung, sodass die menschlichen Angestellten sich um die eher strategischen Aspekte des Fertigungsprozesses kümmern können.
Künstliche Intelligenz im Sinne von AIOps entlastet die Mitarbeitenden und befähigt sie, effizienter zu arbeiten. Sie zu ersetzen, ist keinesfalls Sinn und Zweck von KI, auch wenn diese Angst selbstverständlich bei vielen Mitarbeitenden entstehen kann. Unternehmen tun also gut daran, ihre Angestellten im Umgang mit den digitalen Kollegen gut zu schulen und ihnen so zukunftsweisende Skills zu vermitteln. Damit nehmen sie ihnen die Angst, ersetzt zu werden, ermöglichen ihnen, sich um wertschöpfendere Aufgaben zu kümmern.









