Effizientes Kunststoffrecycling

Annina Schopen,

Evonik-Pilotanlage in Partnerschaft mit Schneider Electric digitalisiert

Eine neue Pilotanlage am Evonik-Standort Essen wird mit der offenen Automatisierungslösung von Schneider Electric betrieben, um Additive für das Kunststoffrecycling zu optimieren. Die Zusammenarbeit soll Datenanalysen nutzen, die Skalierbarkeit verbessern und zirkuläre Praktiken unterstützen.

V.l.n.r.: Gianluca Merola (Schneider Electric), Hendrik Rasch (Evonik), Delphine Largeteau (Schneider Electric), Alper Aksit (Evonik), Jessica Bethune (Schneider Electric) and Patrick Glöckner (Evonik) auf der K 2025. © Evonik

Schneider Electric und Evonik haben eine Partnerschaft geschlossen, um eine Thermoplastverarbeitungsanlage am Evonik-Standort Goldschmidt in Essen zu digitalisieren und zu automatisieren. Vorgestellt wurde das gemeinsame Projekt auf der K 2025 in Düsseldorf. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Effizienz mechanischer Kunststoffrecyclingprozesse zu erhöhen und die Qualität der daraus entstehenden Rezyklate zu verbessern.

Evonik bringt seine Erfahrung mit Hochleistungsadditiven und sein Engagement für die Circular Economy ein, während Schneider Electric moderne Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien beisteuert. Damit bündeln beide Unternehmen ihre Stärken, um Innovationen im Recycling und in der Verarbeitung von Thermoplasten voranzutreiben.

„Digitalisierung ist für die Förderung der Circular Economy unerlässlich. Unsere Zusammenarbeit mit Evonik zeigt, wie Automatisierung die Effizienz und Qualität des Recyclings verbessern kann, und verdeutlicht die Kraft der Teamarbeit beim Aufbau einer nachhaltigen Zukunft“, sagte Jessica Bethune, VP Industrial Automation DACH bei Schneider Electric.

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Auch Evonik sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt: „Unsere Partnerschaft mit Schneider Electric zeigt, wie Digitalisierung und Chemie die Circular Economy im Kunststoffbereich ermöglichen. Die Prozessautomatisierung von Schneider Electric in Kombination mit unseren innovativen Additiven hebt die thermoplastische Verarbeitung auf ein neues Niveau und bringt sie in Einklang mit den Prinzipien der Circular Economy“, sagte Patrick Glöckner, Leiter des neuen Next Markets Program bei Evonik.

Der erste Schritt der Kooperation ist die Digitalisierung einer bestehenden Pilotanlage am Standort Essen Goldschmidt. Hier kommt ein offener Automatisierungsansatz zum Einsatz, der Daten aus verschiedenen Maschinen zusammenführt und zentral verfügbar macht. Diese datengestützte Vorgehensweise soll die Analyse der Anlagenleistung erleichtern, manuelle Arbeit reduzieren und Prozessschritte effizienter gestalten.

Langfristig wollen die Partner ihre Laborerfahrungen stärker nutzen, bestehende Lösungen datenbasiert optimieren und die Markteinführungszeit für neue Additive verkürzen. Zudem soll die Skalierbarkeit von Pilotanlagen zu industriellen Produktionsanlagen verbessert werden.

Evonik auf der K 2025: Halle 6, Stand D79
Schneider Electric auf der K 2025: Halle 10, Stand H18

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