KI + Datenanalyse

„Die Zukunft des ECM-Marktes“

Ob das Büro der Zukunft gänzlich papierlos sein wird, dazu gibt es eine Vielzahl von Studien und Meinungen. Die Dvelop AG, spezialisiert auf Software zur Optimierung dokumentenbasierter Geschäfts- und Entscheidungsprozesse – auch Enterprise Content Management (ECM) genannt, sieht für die Zukunft eine Digitalisierungswelle in den Unternehmen. „Angesichts der heutigen technischen Möglichkeiten weisen viele Unternehmen noch einen vergleichsweise geringen Digitalisierungsgrad auf. Aber der Blick richtet sich verstärkt darauf, genau dies zu verändern“, sagt Dvelop-Vorstand Christoph Pliete. Aufgrund der Vielzahl Dokumenten-basierter Prozesse in den Firmen werde davon auch das Business mit ECM-Lösungen nachhaltig profitieren. Doch Pliete sieht noch weitere auffällige Merkmale der weiteren Entwicklung des ECM-Marktes: Die Bedienung der ECM-Software erhält eine höhere Benutzerfreundlichkeit, weil dies die Produktivitätsansprüche der Anwender verlangen. Mitunter fressen Applikationen heutzutage jedoch den Produktivitätsvorteil, den sie eigentlich schaffen, durch die komplizierte Bedienung wieder auf. Deshalb wird der Markterfolg von ECM-Anbietern zukünftig verstärkt davon abhängen, wie sie ihren bisherigen Fokus auf technische Parameter verändern und stattdessen den Benutzer stärker in den Mittelpunkt rücken. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Dvelop-Studie. Danach sind mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen unzufrieden mit der Benutzerfreundlichkeit von IT-Lösungen. Aus dieser generellen Kritik leitet sich zwangsläufig auch für ECM die Anforderung ab, das Thema Usability gezielt in den Vordergrund zu rücken.

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ECM wird sich nach Ansicht von Pliete zu einem integralen Bestandteil von Strategien im Prozessmanagement und damit zu einem Pflichtprogramm für die Unternehmen entwickeln: Der dynamische Wandel von funktionsorientierten hin zu – elektronisch gesteuerten – prozessorientierten Strukturen in den Firmen erzeugt zwangsläufig größere Erfordernisse an den elektronischen Zugriff auf Dokumente und Content entlang der Geschäfts- und Sachbearbeitungsabläufe. Ansonsten würde es zu erheblichen Medienbrüchen kommen, die sich negativ in der Prozessqualität und Prozessgeschwindigkeit niederschlagen. Somit erlangt ECM in modernen Organisationskonzepten eine deutliche höhere strategische Wertigkeit, zumal die Workflow-Ausrichtung dieser Lösungen eine generelle Prozessorientierung aktiv unterstützt.

Open Source-Lösungen für das Dokumenten- und Content-Management erteilt ECM-Spezialist Pliete eine Absage: Diese werden vorläufig eine Randerscheinung bleiben.“ Zwar verzeichne die gesamte Open Source-Welt eine steigende Akzeptanz bei professionellen Anwendern, andererseits stünden den Verlockungen durch Ersparnisse bei den Lizenzen weiterhin erhebliche Nachteile gegenüber. Dazu gehörten insbesondere funktionale Begrenzungen, Integrationshürden und fehlende Verbindlichkeiten hinsichtlich der technischen Weiterentwicklung. Dies gelte auch für die auf ECM ausgerichteten Open Source-Angebote, weshalb sie den Markt der Standard-Lösungen vorläufig nicht beeinträchtigen dürften. -sg-

Dvelop AG, Gescher Tel. 02542/9307-0, http://www.d-velop.de

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