KI + Datenanalyse

Hoch automatisiert

und mit erweiterten Funktionsumfang präsentiert US-Hersteller Z Corp seinen neuen 3D Printer Z450. Die kompakte Systemlösung zeichnet sich durch vereinfachtes Materialhandling, modernes Office-Design und die Option des Farbdrucks aus. In Deutschland wird die Anlage von 4D Concepts angeboten.

Der Vorteil der neuen Druckergeneration liegt in der Integration zahlreicher Funktionen, für die bisher weitere Arbeitsschritte nötig waren. Die Modelle werden nun direkt in der Anlage gereinigt, die Werkstoff-Rückgewinnung vollzieht sich automatisiert (geschlossener Kreislauf) und ein neues Kartuschensystem vereinfacht die Werkstoffzuführung. Abgesehen von seiner Schnelligkeit wird der Z450 durch diese Prozessintegration zu einer sehr produktiven Fertigungsanlage fürs Rapid Prototyping. Als weltweit einmaliges Feature bietet er zudem die Möglichkeit, farbige Modelle und Prototypen anzufertigen – und das bei sehr einfacher Handhabung. Erfolgten sowohl die Reinigung als auch die Entnahme des Bauteils bislang manuell in einem separaten Gerät, so werden die Modelle im Z450 nun direkt nach der Erstellung automatisch von Restpulver befreit. Überflüssige Pulveranteile werden abgesaugt, gefiltert und wieder dem Pulvervorrat zugeführt. Manuelle Arbeiten entfallen; das Baumaterial wird verlustfrei genutzt. Und das Beschicken mit Binder und Pulver erfolgt beim Z450 über ein Kartuschensystem, das eine überaus einfache Materialzuführung erlaubt. Als weltweit einziger 3D Drucker seiner Klasse bietet das kompakte Gerät die Option, Prototypen in Farbe herzustellen. Das war bislang nur mit größeren Anlagen möglich. Dabei setzt der Hersteller nach wie vor auf die Druckkopftechnologie von Hewlett Packard – mit der Verbesserung, dass jetzt zum ersten Mal die Farbinformation direkt über die Originaltinte des HP Druckkopfs eingebracht wird. Dadurch kann der Anwender auf den Einsatz zusätzlicher Farbbinder verzichten – was die Kosten für die Bauteile abermals reduziert. Der neue Z450 hat einen Bauraum von 203 x 254 x 203 mm und druckt mit einer Auflösung von 300 x 450 dpi. Je nach Qualitäts- oder Präzisionsanforderung lässt sich die Schichtdicke von 0,089 bis 1,102 mm einstellen. Das Bautempo liegt bei zwei bis vier Schichten pro Minute. Entwickler und Konstrukteure können mit dem neuen Drucker kleine und mittelgroße Modelle erstellen. Meist entstehen sie aus einem Mineral-Polymer-Compound. Bei Bedarf lassen sich die Materialeigenschaften durch Imprägnieren der Modelle aber auf individuelle Anforderungen einstellen. So sind also je nach verwendetem Werkstoff eine ganze Reihe von Optionen – von flexibel bis temperaturbeständig – realisierbar. ms

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Schwerpunkt Logimat

Per Shuttle zum Versand

Das Unternehmen Advastore betreibt in Niederaula ein 18.000 m² großes Versandzentrum mit 250 autonomen Shuttles, KI-gestützter Lagerorganisation und wartungsfreien Komponenten. Effiziente Abläufe und nahezu vollautomatisierte Prozesse stehen im...

mehr...

Modulare Fördertechnik

Förderanlagen, die sich anpassen

Moderne Förderanlagen müssen unterschiedliche Produktgrößen, Formen und Materialien zuverlässig transportieren. Der neue Produktbaukasten von Kipp bietet dafür flexible, modulare Lösungen: Verstellbare Seitenführungen sorgen für präzise Ausrichtung...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Motek 2024

Künstliche Intelligenz und noch viel mehr

Unterschiedliche Technologiefortschritte begünstigen einander gegenseitig – das erfahren die Besucher der Motek/Bondexpo im Oktober in Stuttgart. Die Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall, Bettina Schall, gibt im Interview mit...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren