3D-Druck

Stratasys kooperiert mit Daihatsu

Stratasys hat jetzt eine Kooperation mit dem japanischen Autohersteller Daihatsu vorgestellt.

Während der letzten drei Jahre wurde 3D-Druck bei dem Autohersteller, ansässig in Ikeda (Osaka), erst im Prototyping, danach im Werkzeugbau und schließlich auch in der Produktion von Kleinserien genutzt - immer mit der Vision im Hinterkopf, eines Tages auch bei der individualisierten Massenfertigung im Konsumgüterbereich davon profitieren zu können. Der Automobilriese hat sich deshalb nun mit dem 3D-Druck Unternehmen zusammengeschlossen, um aus der Vision Realität werden zu lassen. Das Ergebnis sind 15 sogenannte „Effect Skins“ für die Front- und Heckschürzen des Modells Copen Roadster mit aufwändigen geometrischen und organischen Mustern in zehn verschiedenen Farben. Durch die individuell anpassbaren Designelemente sind den Gestaltungsmöglichkeiten, die jeden Wagen zu einem Unikat werden lassen, kaum Grenzen gesetzt.

Hergestellt werden sie auf Fortus Production 3D-Druckern des Herstellers aus ASA-Thermoplasten, einem Kunststoff, der mechanische Widerstandsfähigkeit mit UV-Beständigkeit und hochwertiger Ästhetik in sich vereint. Die Produktion mit dem Unternehmen sorgt für schnelle Prozesse. Wer Kosten senken und wirtschaftlich produzieren will, setzt normalerweise auf die Massenproduktion identischer Einzelteile. Das Projekt wäre mit traditionellen Herstellungsverfahren und -mitteln nicht möglich gewesen. Die Vermarktung ist ab Anfang 2017 geplant. rn

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