Instandhaltung

Die Lebensdauer der Kehrwalze

ist ein neuralgischer Punkt jeder Kehrmaschine, sofern sie ständig benutzt wird. Da häufig unebene Böden zu kehren sind, waren die Hauptkehrwalzen bei bisherigen Kehrsaugmaschinen pendelnd aufgehängt, um eine Anpassung an die Bodenverhältnisse zu ermöglichen. Dies erhöht jedoch den Verschleiß der Kehrwalze und verkürzt so die Lebensdauer. In dieser Beziehung günstiger wäre eine fest eingestellte Kehrwalze. Kärcher hat bei einer neuen Kehr­saugmaschine mit 850 Millimeter breiter Walze beide Prinzipien kombiniert: Standardmäßig befindet sie sich in einer Festposition, auf Knopfdruck wirkt die Pendelfunktion.

Die Kehrsaugmaschine erreicht mit zwei möglichen Seitenbesen eine Kehrbreite von 1.450 Millimetern und schafft bei einer angenommenen Kehrgeschwindigkeit von sechs (Batterieantrieb) oder acht Stundenkilometern (Verbrennungsmotor) eine Flächenleistung von stündlich bis zu 11.600 Quadratmeter. Neben einem Benzin-, Diesel- oder Flüssiggasmotor bis 9,6 Kilowatt Leistung kommen vor allem Elektroantriebe mit 2,3 Kilowatt Leistung und einer 240- oder 400-Amperestunden-Batterie zum Einsatz, die für 4,5 Stunden Kehrarbeit ausreicht.

Zur Feinstaubabscheidung ist die Kehr­saugmaschine mit einer neun Quadratmeter großen Filterfläche ausgestattet, die bei jedem Motorstopp automatisch abgereinigt wird. Zusätzlich lässt sich der Schmutz aber auch während der Fahrt kontinuierlich abrütteln, ohne die Absaugleistung zu beeinträchtigen. Das Kehrgut befindet sich in einem 150 Liter großen Behälter, der sich hydraulisch auf 0,5 bis 1,5 Meter Höhe anheben und nach hinten abkippen lässt. Auch ergonomisch wurden bei der Maschine Verbesserungen vorgenommen. So kann der Fahrer Sitz und Lenkrad individuell einstellen und durch noch niedriger angeordnete Trittflächen bequemer aufsitzen. Eine stabile Wetterschutzkabine schützt vor Niederschlägen und extremen Temperaturen. Zum einfachen Bedienen der Kehrsaugmaschine genügt ein Einknopfsystem.rm

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