Positionsbestimmung mobiler Roboter

Andreas Mühlbauer,

Bosch Rexroth und Geek+ kooperieren

Der Roboterentwickler Geek+ will bei seinen Logistiklösungen künftig die Orientierungs-Software Locator von Bosch Rexroth einsetzen.

(v.l.): Jörg Heckel (Projektdirektor Intralogistics Robotics bei Bosch Rexroth), Thomas Fechner (Senior Vice President Product Area New Business at Bosch Rexroth) und Jackson Zhang (Vice President of Geek+ Europe) © Bosch Rexroth

Der Locator übernimmt bei mobilen Robotern die Positionsbestimmung und Orientierung in beliebigen Umgebungen ohne jegliche Infrastrukturmaßnahmen. Die Kooperation gaben beide Unternehmen jetzt bekannt. Geek+ wurde 2015 gegründet und hat seitdem bereits mehr als 10.000 Roboter in Logistikanwendungen verkauft.

Der Locator ist als Softwarekomponente unabhängig von der Hardware. Sie fügt sich als gekapselter Funktionsblock in Steuerungen ein und unterstützt verschiedenste Lasersensoren, darunter auch Sicherheitslaser. "Wir haben die technischen Parameter geprüft und waren von der Industriereife, der Offenheit für verschiedene Hardware-Konfigurationen und vor allem der einfachen Inbetriebnahme der Rexroth-Lösungen beeindruckt," sagt Yong Zheng, Gründer und CEO von Geek+. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Peking will mit der Software als Bestandteil seiner mobilen Roboter weitere Lösungen im Bereich Intralogistik vermarkten.

Offen für Partnerschaften weltweit

"Für innovative Software-Lösungen vereinen wir höchste Flexibilität auf Startup-Niveau mit intensiver Forschung und ausgeprägtem Anwendungswissen im Bereich des autonomen Fahrens innerhalb der Bosch-Gruppe", bekräftigt Jörg Heckel, Projektdirektor Intralogistics Robotics bei Bosch Rexroth. "Wir sind offen für Kollaborationen mit Partnern aller Größenordnungen, und das weltweit."

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Im Projekt "Intralogistics Robotics" werden unterschiedlichste Software- und Hardware-Lösungen rund um den Einsatz von intelligenten Robotern entwickelt. Zur Inbetriebnahme des Locators reicht es, einen Knopf zu drücken und das Fahrzeug mit einer einmaligen Orientierungsfahrt anzulernen. Die Software erzeugt eine dynamische Karte, die entweder lokal auf dem Fahrzeug oder auf einem Server gespeichert wird. Im Flotteneinsatz greifen alle Fahrzeuge auf diese Karte zu. Bei Veränderungen der Umgebung passt sich die Karte automatisch an. Die Softwarekomponente Locator ist bereits bei verschiedenen Herstellern von Autonomous Guided Vehicles, AGV, und Autonomous Mobile Robots, AMR, im Einsatz.

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