Schleppkettenanlage

Kabel und Leitungen im Dauertest

Viele Maschinenbauer haben die Notwendigkeit von Tests der elektrischen Leitungen in anspruchsvollen Anwendungen in der Vergangenheit ignoriert und dafür Lehrgeld bezahlen müssen. Die Maschinen werden kleiner, die zu bewegenden Massen geringer und ihre Achsen schneller. Hinzu kommt eine steigende Dynamik in den Maschinen. Während früher die Achsen mit maximal 0,5 m/s² beschleunigt wurden, werden sie heute in den High End-Maschinen mit bis zu 50 m/s² beschleunigt. All das führt zu einer höheren mechanischen Beanspruchung für die Leitungen. Daher sollte im Vorfeld getestet werden, ob die zu verbauenden Leitungen den Umgebungsbedingungen standhalten.

Um Schäden während der Anwendung vorbeugen zu können, betreibt Helukabel in seinen Fertigungsstätten sieben Schleppkettenanlagen und zwei Torsionsprüfstände. Ohrenschutz ist im Testzentrum Windsbach angesagt, wenn die elektrischen Kabel und Leitungen in ihren Schleppketten mit bis zu fünffacher Erdbeschleunigung hin und her geschossen werden. Monatelang werden sie miteinander "gequält". "Erst wenn die dauergetesteten Kabel und Leitungen in den Testanlagen die Folterkammer nach den Vorgaben unserer Kunden überstehen, übernehmen wir die Garantie für ihren Einsatzfall", so Thomas Pikkemaat, kaufmännischer Betriebsleiter des Werkes Windsbach und Produktmanager für Antriebstechnik bei Helukabel. ee

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