Industriekommunikation
Microsoft stellt aktuelle Projekte vor
Microsoft zeigte auf der diesjährigen International Supercomputing Conference (ISC) 2009, vom 23. bis 26. Juni 2009 in Hamburg, zusammen mit seinen Partnern aktuelle Anwendungen für den Windows HPC Server 2008. Unter anderem zeigt das »High Performance Computing Center Stuttgart« (HLRS) der Universität Stuttgart aktuelle Anwendungen, die den Windows HPC Server 2008 nutzen und andere innovative Technologien wie Surface Computing einbinden. HLRS hat den Benchmark für sein neues Diskless-Intel-System mit 700 »quad core - dual Socket Nodes« für die Top-500-Liste der weltweiten Supercomputer (www.top500.org) eingereicht und Platz 77 eingenommen. Weitere Partner wie die RWTH Aachen und CADFEM präsentierten ebenfalls Anwendungen für den Windows HPC Server 2008. Microsoft plant, den HPC-Bereich weiter auszubauen, um komplexe technische Aufgabenstellungen noch einfacher zu lösen.
Bereits kurz nach Veröffentlichung hat der HPC Server 2008 Ende November vergangenen Jahres Platz zehn in der Top-500-Liste der weltweiten Supercomputer belegt. Die gemeinsame Lösung des Shanghai Supercomputing Center und der Dawning Information Industry Co. Ltd. erreichte 180,6 Teraflop und 77,5 Prozent Effizienz. Damit konnte die Software ihre hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Zudem hat Microsoft mit dem Diskless System beim HLRS gezeigt, dass Windows HPC Server 2008 auch neue technische Herausforderungen mit TOP-500-Performance meistern kann. Microsoft möchte mit dem HPC Server 2008 jedoch nicht primär die Spitzenkategorie erreichen, sondern möglichst vielen Unternehmenskunden eine einfach zu bedienende Plattform zum effizienten Einsatz paralleler Systeme bieten. Damit können große und mittelständische Unternehmen hochskalierbare Prozesse schnell und kostengünstig realisieren. »Der Windows HPC Server 2008 hat es Unternehmen in unterschiedlichen Branchen noch einfacher gemacht, ihre Windows-basierten Desktop-Lösungen auf Server auszulagern und dadurch kürzere Durchlaufzeiten für Simulationen zu erzielen«, erklärt Wolfgang Dreyer, Produktmanager HPC, Microsoft Deutschland. »Die Einführung war ein weiterer Schritt in Richtung unserer Vision des ›HPC goes Mainstream‹. Auf der ISC’09 konnten wir nun gemeinsam mit unseren Partnern Anwendungen präsentieren, die das bestätigen.«
Der Windows HPC Server 2008 kombiniert die Leistung von Windows-Server-Plattformen mit out-of-the-box-Funktionalität und erreicht dadurch eine hohe Produktivität bei gleichzeitig niedriger Komplexität der HPC-Umgebung. Der HPC-Server kann auf mehrere tausend Prozessorkerne skaliert werden und bietet eine umfassende Palette an Werkzeugen für Implementierung, Administration und Überwachung. -fr-
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