Industriekommunikation
Weniger als ein Millimeter
dick sind jene Graphitplatten, die für die Herstellung moderner Brennstoffzellen benötigt werden. In diese Platten dann auch noch die technisch notwenigen Strukturen hineinzuarbeiten, das ist eine Sache für Spezialisten.
In die dünnen Platten werden Gasführungskanäle hinein gefräst, die den Sauerstoff und den Wasserstoff an die Reaktionsschicht der Zelle leiten. Da die Graphitplatten nicht nur sehr dünn, sondern auch recht zerbrechlich sind, lassen sie sich nur auf speziellen Vakuumvorrichtungen bei der Zerspanung aufspannen. Die aufwendigen Mäanderstrukturen in der Platte von nur 0,5 Millimeter erfordern zudem eine genaue Programmierung mittels CAD und eine Bearbeitung mit hohen Drehzahlen. Auf CNC-Maschinen mit dynamischem Antrieb und schneller Steuerung, wie sie bei Richter in Senden zur Verfügung stehen, können solche Graphitplatten für Brennstoffzellen auch als Prototypen wirtschaftlich gefertigt werden.
Brennstoffzellen nutzen die Energie, die bei der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff entsteht, zur Erzeugung von elektrischem Strom. Da außer Wasser keine weiteren Abfallprodukte anfallen, gewinnen sie als umweltschonende Energiequelle immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile werden sie in Autos, in Mobiltelefonen und den unterschiedlichsten Verbrauchergeräten als Energielieferanten eingesetzt.
Für die Herstellung der Bauteile bietet das 1990 gegründete Unternehmen Fertigungstechniken wie 3D-Fräsen, HSC-Bearbeitung oder Vakuumspanntechnik. ms








