Industriekommunikation

Gestufte Werkstücke

und schlechte Spülbedingungen können beim Drahterodieren im Formenbau graue Haare verursachen, denn solche Parameter führten bisher nicht selten zu drastischen Leistungseinbußen und – noch schlimmer – zu nicht akzeptablen Markierungen auf den Oberflächen der Werkstücke. Damit macht die in diesem Drahterodiersystem eingebaute adaptive Kontrolle nun Schluss, denn sie passt Generatorleistung und Spüldruck automatisch an.

Die Erodiermaschine mit Verfahrwegen von 500 × 350 × 300 Millimetern (X × Y × Z) beinhaltet aber noch weitere elektronische Heinzelmännchen, so eine Automatikfunktion für das Bearbeiten variabler Werkstückhöhen auch im Schlichtprozess, die zudem Absatzmarkierungen vermeidet. Eine spezielle Software bewirkt eine gleichmäßige Oberflächenqualität und eine präzise Bearbeitung selbst bei wechselnden Winkellagen.

Was Wunder, dass der Hersteller davon ausgeht, dass seine Neuentwicklung nicht nur im Formenbau Furore machen wird, sondern beispielsweise auch so manche Fräs- und Schleifbearbeitung ersetzen kann. So soll im Vergleich mit einigen Fräsaufgaben hinsichtlich Produktivität und Wirtschaftlichkeit bereits zumindest Gleichstand erreicht worden sein, bei manchen früheren Schleifaufgaben hat das Erodieren dagegen schon klar die Nase vorne. Beispiele gefällig? In gehärtete Zahnräder lassen sich Federnuten und in Wellen Arretierungsflächen deutlich besser durch Erodieren einbringen als durch Schleifen. Klingt interessant – eventueller Bedarf bei Ihnen in Sicht?rm

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