Industriekommunikation

Porenbeton

ist leicht verarbeitbar, zeigt gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften, erschwert aber durch seinen feinporigen Aufbau das Befestigen insbesondere schwerer Lasten wie Geländer, Garagentore, Markisen und großer Fensterelemente am Material. Was aber durch ein besonderes, universell einsetzbares Injektionssystem der fischerwerke kein Problem mehr sein soll. Jedenfalls liegt für dieses zuvor schon für Befestigungen in Mauerwerk und in Beton eingesetzte System nun auch eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) für Porenbeton vor.

Das System besteht aus Konusbohrer, Zentriertülle und diversen Gewindestangen in den Größen M 8 bis M 12 aus galvanisch verzinktem Stahl und aus nichtrostendem Edelstahl A 4, letzterem für den Einsatz in Feucht- und Außenbereichen. Das konisch ausgeformte Bohrloch sorgt durch den Formschluss des Injektionsmörtels mit dem Porenbeton für eine hohe Tragfähigkeit.

Mit dem Konusbohrer erstellt man zunächst ein konisch hinterschnittenes Bohrloch mit einem Durchmesser von einheitlich 14 Millimetern. Um eine nicht tragende Schicht wie Putz oder Fliesen zu überbrücken oder um noch höhere Lasten einleiten zu können, kann man zwischen zwei Bohrtiefen wählen. Nach dem Reinigen des Bohrlochs wird die Zentriertülle aufgesetzt und das Bohrloch mit dem Injektionsmörtel verfüllt. Die Zentriertülle bewirkt eine mittige Fixierung der Gewindestange und lässt die Montage des Injektionssystems über Kopf zu. Anschließend wird die Gewindestange unter leichtem Drehen in den Mörtel eingedrückt. Nach einer kurzen Aushärtezeit ist die Befestigung voll belastbar.

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Übrigens: Sollten Sie lediglich leichtere Gegenstände im Porenbeton befestigen müssen, so stehen dafür vom Hersteller ein Universaldübel, ein Gasbetondübel, ein Porenbetonanker sowie ein Metallspreizdübel zur Wahl.rm

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