24-Stunden-Rennen mit Lapp
Ein Elektrorennwagen für Le Mans
Das Inmotion-Team der Universität Eindhoven will mit einem Elektrorennwagen am 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilnehmen. An Bord des Boliden: Leitungen von Lapp.
Der Rennsport wird elektrisch: Ein Team von Studenten der Universität Eindhoven entwickelt einen Rennwagen mit Elektroantrieb, den IM01, der in einigen Jahren beim 24-Stunden-Rennen in der Innovationskategorie „Garage 56“ in Le Mans mitfahren soll. Ziel des Inmotion-Projekts sei nicht der Sieg, so Teamsprecherin Julia Stevens, „wir wollen vor allem Technologien vorantreiben und zeigen, dass ein Elektrorennwagen konkurrenzfähig sein kann.“ Dazu entwickeln die Studierenden mit Industriepartnern Batterien und Ladetechnik, die ein „Auftanken“ in wenigen Minuten erlauben – fast so schnell wie bei den Konkurrenten mit Verbrennungsmotor.
Einer der Partner, die das Projekt unterstützen, ist Lapp. Der Weltmarktführer für integrierte Verbindungstechnologie aus Stuttgart stellt für das Fahrzeug diverse Leitungen zur Verfügung, darunter Kabel der Marke Ölflex, die zur Stromversorgung zwischen Batterie, Inverter und Elektromotor dienen, sowie Datenleitungen zur Abfrage von Sensoren. Außerdem von Lapp: Unterstützung bei der Auswahl der richtigen Leitungstypen sowie Werkzeug. Stevens: „Die Werkzeuge von Lapp sind sehr präzise, genau was wir brauchen, um perfekte Verbindungen zu machen.“
Inmotion ist 2012 gestartet. Etwa 50 Studierende arbeiten mit, sechs von ihnen haben sich für das Projekt eine einjährige Auszeit vom Studium genommen, jedes Jahr wechselt das Team, das alle Arbeiten von der Entwicklung bis zum Management selbst übernimmt. Seine Jungfernfahrt hat eine erste Version des Rennwagens – der IM/E – 2017 absolviert. Dabei stellte er einen neuen Rundenrekord für E-Rennwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 246 Kilometern pro Stunde auf. as









