Sicherheitslichtvorhang

Alle Finger geschützt

Immer schneller, immer produktiver, immer präziser: Moderne Industriemaschinen überbieten sich in ihrer Leistungsfähigkeit. Eine Leistungsfähigkeit, die für Maschinenbediener jedoch erhebliche Risiken birgt – das ist die Schattenseite. Das Unternehmen Fiessler Elektronik hat das richtige Gegenmittel: Licht.

Alles sicher dank Licht: In die Blechschere legt eine Bedienperson legt Material in einen Maschinenbereich ein, um danach einen Bearbeitungsschritt auszulösen.

Als einer der internationalen Technologieführer für Sicherheitslichtschranken und in der Abkantpressensicherheit konzipiert und produziert es individuelle Personenschutzeinrichtungen – und das bereits seit 60 Jahren.

So sieht er aus: der Sicherheitslichtvorhang XLCT.

Überall, wo Mensch und Maschine zusammenarbeiten, wo industriell produziert wird, braucht es Sicherheitsmaßnahmen. Und zwar branchen- und aufgabenspezifische. Mit seiner bald 60-jährigen Erfahrung in der Sicherheitstechnik und der Optosensorik entwickelt und produziert Fiessler Elektronik maßgeschneiderte Sicherheitslösungen.

Ein Beispiel für solch eine Sicherheitslösung ist ein Handbestückungsarbeitsplatz. Eine Bedienperson legt bzw. führt bei diesen Maschinen Material in einen Maschinenbereich ein, um danach einen Bearbeitungsschritt auszulösen. Die einschlägigen nationalen und europäischen Vorschriften schreiben für solche Arbeitsplätze geeignete Sicherheitsmaßnahmen vor, damit ein möglicher Unfall vermieden werden kann. Neben diesem regulativen Aspekt kann man bei geeignetem Einsatz einer Sicherheitseinrichtung auch die Produktivität einer Anlage vergrößern. Dies hat zusätzlich eine Erhöhung der Rentabilität zur Folge. Fiessler bietet beispielsweise die Funktion PSDI (Presence Sensing Device Initiation) an, durch die der Start einer Anlage ohne Betätigen eines zusätzlichen Starttasters automatisch ausgelöst werden. Dies spart Betätigungszeiten und somit Arbeitszeit ein. Der „worst case“, der eine Sicherheitslösung unabdingbar macht, liegt auf der Hand: Ein Unfall verursacht neben dem großen persönlichen Leid für das Unfallopfer auch massive Kosten für den Maschinenbetreiber.

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Fiessler Elektronik empfiehlt daher für solche Handbestückungsarbeitsplätze sein Sicherheits-Lichtvorhangsystem. Es besteht aus einem Lichtsender und einem Lichtempfänger. Sender und Empfänger befinden sich in einem kompakten Aluminiumstrangpressprofilgehäuse mit dem Querschnitt 25 mm x 35 mm mit flexibler T-Nutensteinbefestigung. Durch die Modulartechnik von Sender und Empfänger sind sämtliche Schutzfeldhöhen zwischen 100 mm und 1500 mm in 100-mm-Schritten möglich.

Intelligentes Sicherheitssystem

Die Einsatzflexibilität dieses Systems wird zusätzlich durch eine große Einbaureichweite zwischen Sender und Empfänger und kurze Reaktionszeit erhöht. Durch die kompakte Bauform kann diese Sicherheitseinrichtung auch für kleinere Öffnungen bzw. Anlagen eingesetzt werden, ohne dass das System wegen der Gehäusegröße störend auf das Design der Anlage wirkt. Auch großflächige Absicherungen z. B. auch mit Umlenkspiegeln sind realisierbar. Das intelligente Sicherheitssystem kann mit einem integrierten Auswertegerät ausgeliefert werden. Dieses beinhaltet die programmierbaren Funktionen EDM („external device monitoring“) und Wiederanlaufsperre. Ein zusätzliches Sicherheitsauswertegerät wird dadurch nicht mehr benötigt. Für die Programmierung und Diagnose des Systems ist eine 7-Segmentanzeige vorhanden.

Je nach Risikobewertung der Maschine kann das kompakte Sicherheits-Lichtschrankensystem XLCT in der Sicherheitskategorie 2 (als TLCT) und 4 (als ULC) geliefert werden. In Abhängigkeit von dem Sicherheitsabstand zwischen Sicherheitslichtvorhangschutzfeld und Gefahrenpunkt kommt Fingerschutz oder Handschutz zum Einsatz. Soll der Sicherheitslichtvorhang nicht nur als Bedienerschutz, sondern auch für Steuerung der Anlage eingesetzt werden, kann dies je nach Komplexität mit der programmierbaren Steuerung FPSC oder der parametrierbaren Kleinststeuerung PLSG-K gelöst werden. Dabei kann zwischen 1-, 2-, 3-, und 4-Takt-Auslösung ausgewählt werden. Das bedeutet z. B. beim 1-Takt, dass nach dem bewussten einmaligen Unterbrechen und wieder Freigeben des Sicherheitslichtvorhangs der nächste Takt bzw. Hub ausgelöst wird. Greift aber die Bedienperson während des Taktes/Hubs in den gefährlichen Bereich ein, kommt es zu einem Stopp der Anlage. Ein erneuter Start der Maschine ist nur durch Betätigen eines Starttasters möglich. ee

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