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Artikel und Hintergründe zum Thema

Mobile Pumpensysteme

Thomas Preuß / am,

Atlas Copco übernimmt langjährigen Vertriebspartner

Atlas Copco hat Heide-Pumpen übernommen. Der Spezialist für mobile Pumpen arbeitet schon lange im Vertrieb und Service eng mit Atlas Copco zusammen, insbesondere bei Oberflächenpumpen zur Baustellenentwässerung und Abwasserumleitung oder im Bereich des Zivilschutzes.

Vladimir Kozlovskiy, Geschäftsführer von Atlas Copco Power Technique in Essen (links) mit Michael Heide, Geschäftsführer der Heide-Pumpen in Gelsenkirchen. © Atlas Copco

„Unsere Kunden sind hauptsächlich in den Bereichen Bau, Bergbau und Bauwesen tätig“, erklärt Heide-Pumpen-Geschäftsführer Michael Heide, „aber wir unterstützen auch Vermietungsunternehmen in ganz Deutschland.“ Im Rahmen der Akquisition wurden 42 Mitarbeiter übernommen.

Mit der Übernahme baut Atlas Copco seine Expertise und Präsenz auf dem Markt für mobile Pumpensysteme aus. Heide-Pumpen war in diesem Segment bereits zuvor einer der größten Anbieter auf dem deutschen Markt. „Dabei geht es nur selten um fest installierte Pumpen“, erklärt Heide, „sondern eher um die schnelle Bewältigung von plötzlichem Hochwasser oder um die Wasserhaltung in Kieswerken oder Sandgruben.“ Zu denken sei etwa an zu hohe Grundwasserspiegel in der Baugrube: „Die senken wir schnell und zuverlässig mit unseren Aggregaten, die zu größten Teilen schon früher aus dem Hause Atlas Copco kamen.“ In den letzten Jahren hatte sich Heide-Pumpen ohnehin zum hierzulande stärksten Vertriebspartner von Atlas Copco im Bereich der Oberflächenpumpen gemausert. Darunter fallen etwa die Serien PAS, VAR, E-Pas oder PAC mit Anwendungen in der Baustellenentwässerung, Abwasserumleitung, im Zivilschutz oder zur Kläranlagensanierung.

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Den Mehrwert der nun tieferen Zusammenarbeit mit Atlas Copco sieht Michael Heide vor allem in der Professionalität, der Unternehmensgröße, der Qualität der Produkte und der Bereitschaft zur Weiterentwicklung: „Ich bin von der Organisation und der Arbeitsweise bei Atlas Copco absolut überzeugt. Wichtig ist für mich, dass es ein erfahrenes, großes Team im technischen Vertrieb und im Ersatzteilwesen gibt, mit dem wir gut zusammenarbeiten können.“

Guter Marktzugang und umfangreiches Portfolio ergänzen sich

Heide-Pumpen ist seit 46 Jahren auf dem deutschen Markt tätig und hat Niederlassungen in Gelsenkirchen, Winsen an der Luhe und Werder an der Havel. „Wir kennen den Markt, seine Anforderungen und Bedürfnisse. Atlas Copco wiederum hat das passende Pumpen-Portfolio. Da lag es nahe, sich enger zusammenzuschließen“, begründet Heide den Verkauf seines Unternehmens. Man habe sich auch in der Vergangenheit schon mit Atlas Copco und den für Pumpen verantwortlichen Mitarbeitern sehr intensiv im Hinblick auf Vertrieb und Technik ausgetauscht.

„Zum Beispiel sind wir schon lange aktiv in die Weiterentwicklung der Diesel- und Elektropumpen eingebunden“, sagt Heide. „Wenn bestimmte Pumpentypen aktuellen Anforderungen aus unserer Sicht nicht mehr entsprechen, haben wir sie gemeinsam weiterentwickelt.“ Damit meine er zum Beispiel Fragen des Emissionsschutzes, der sich auf den Schallschutz genauso wie auf die Optimierung des Kraftstoffverbrauchs beziehe. „Außerdem werden die Geräte zum Teil auf spezielle Applikationen im Bau-, Abwasser- und Hochwasserbereich für den westeuropäischen Markt zugeschnitten.“

Thomas Preuß, Journalist

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