Hydraulik + Pneumatik

Wie verklebt man Kunststoffe?

Eine Frage, die angesichts eines Riesenangebots an diversen Spezialklebern eher banal erscheint – da heißt es eben probieren oder Beipackzettel lesen, oder? Delo ist da deutlich stärker in die Tiefe gegangen und hat gängige Kunststoffe nach wissenschaftlichen Methoden auf ihre Verklebbarkeit und mögliche geeignete Vorbehandlungsmethoden hin untersucht. Man kann es vorweg nehmen: Die Ergebnisse flossen reichlich und liegen nun in Form einer Wissensdatenbank vor. In aufwändigen Versuchsreihen wurden zehn gängige Kunststoffe vorbehandelt, verklebt, getestet und abschließend das Ergebnis dokumentiert. Darunter fanden sich diverse PA-, ABS-, PC- und PBT-Typen. Zur Zeit laufen Versuche unter anderem mit LCP und anderen technischen und hochtemperaturbeständigen Kunststoffen.

Beim Kleben besonders gut vertragen haben sich 2-Komponenten-Polyurethane mit 1-Komponenten-Epoxidharzklebstoffen. Als Vorbehandlungsmethoden wurden unter anderem Corona-Entladungen, das Beflammen sowie Atmosphärendruckplasma eingesetzt: Mittels Hochspannung wird dabei ein Partikelstrom ionisierter Luft erzeugt und auf das Fügeteil transportiert. Daraufhin nimmt die Polarität der Oberfläche zu und sie ist dadurch besser mit Klebstoffen benetzbar.

Klar, dass bei solchen umfassenden Versuchsreihen eine ganze Reihe klebetechnischer Lösungen anfallen. In der Wissensdatenbank dokumentiert, können sie für individuelle Klebeprobleme herangezogen werden. Ansonsten langwierige Material-Voruntersuchungen werden auf diese Weise zumindest verkürzt und die Vorauswahl des passenden Klebers erleichtert. Was unter dem Strich vor allem Zeit und damit Geld spart.

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Im Internet hat der Klebstoffhersteller eine ganze Reihe von Anwendungen von Kunststoffen dokumentiert. Eventuell finden Sie dort einen Ansatz für Ihr Problem. Ansonsten wissen Sie nun, wo Sie systematische Klebeversuche „einkaufen“ können.rm

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