Hydraulik + Pneumatik

Dichtungen für Flex-Fuel-Fahrzeuge

Flex-Fuel-Fahrzeuge fahren mit ei­nem Gemisch aus Bio-Alkohol und Benzin in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Im Juni 2006 übertraf deren Zahl erstmals die anderer Modelle, so ein Bericht der Süddeutschen Zeitung über den Flex-Fuel-Boom in Brasilien. Doch der Markt für Flex-Fuel-Fahrzeuge ist nicht nur auf Südamerika beschränkt, sondern auch in USA und Schweden werden solche Fahrzeuge zwischenzeitlich stark nachgefragt.

Neben der Sensorik, die das aktuell im Tank befindliche Gemisch aus Ethanol und Benzin analysiert, und der darauf abgestimmten Motorsteuerung müssen insbesondere Dichtungen in Flex-Fuel-Fahrzeugen hohe Anforderungen erfüllen. Die chemische Zusammensetzung der Flex-Fuels und Blow-by-Gase und die daraus resultierenden Alterungsvorgänge, Quellungen und Volumenänderungen haben bekanntermaßen entscheidenden Einfluss auf die Festigkeit der Elastomere und damit auf Funktion und Lebensdauer von statischen und dynamischen Dichtungen.

Für höher konzentrierte Beimischungen von Bio-Ethanol, beispielsweise bei den Flex-Fuels E10 bis E85 mit prozentualen Mischungsanteilen des Ethanols von 10 % bis 85 %, haben sich Fluorkautschuke – FKM – als ideal erwiesen. Ein entscheidender Vorteil von Freudenberg FKM-Werkstoffen ist deren geringe Volumenänderung im Kontakt mit Flex-Fuels und Biokraftstoffen. Die FKM-Terpolymerwerkstoffe zeigen beispielsweise beim Kontakt mit E85 bei 60 °C eine Quellung kleiner 20 Prozent. Bereits das Standard-Compound 75 FKM 153740 zeichnet ein sehr geringes Quellverhalten im Kontakt mit E85 bei gleichzeitig gutem Tieftemperaturverhalten aus. st

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