Handhabungstechnik

Rotorverriegelung: Stillstand per Knopfdruck

Welche Kräfte die Natur auf Rotoren von Windkraftanlagen ausübt, lässt sich nur erahnen. Scheinbar langsam aber bestimmt drehen die Flügel der Anlagen ihre Runden ¿ für die Stromerzeugung ist das der Optimalzustand. Im Falle der Wartung oder einer Reparatur an den Anlagen müssen Rotorblattspitzengeschwindigkeiten von rund 300 Stundenkilometern abgebremst und die Rotoren fixiert werden. Hier werden die hydraulischen und elektromechanischen Rotorverriegelungen von Optima Spanntechnik eingesetzt. Überprüfungs- und Wartungsarbeiten lassen sich damit sowohl an mittleren als auch an großen Anlagen mit einer Leistung bis sechs Megawatt gründlich und sicher durchführen.

Kompakte und wartungsarme Bauform

Mit den hydraulischen und elektromechanischen Rotorverriegelungen lassen sich Rotorblattspitzengeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern abbremsen und die Rotoren fixieren.

Erhältlich sind die Elemente in einer Standard- und einer Off-Shore-Ausführung. Das Besondere an den Komponenten ist deren kompakte und wartungsarme Bauform. Das Prinzip zum Verriegeln der Rotoren von Windkraftanlagen ist einfach: Je nachdem, ob man die hydraulische oder elektromechanische Variante einsetzt, wird ein Bolzen, der als Schließelement dient, über Öldruck oder einen Elektromotor in die dafür vorgesehenen Aussparungen an der Bremsscheibe des Rotors bewegt. Bei den hydraulischen Rotorverriegelungen vom Typ HRV ist für die Ein- und Ausfahrbewegung ein doppelt wirkender Hydraulikzylinder verantwortlich. Die jeweils optional erhältlichen Rückschlagventile und mechanischen Verriegelungen dienen dabei als zweite Sicherung des Systems.

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Korrosionsbeständige Verriegelungen

Der Hersteller bietet die HRV-Verriegelungen mit Bolzendurchmessern von 120 bis 240 Millimeter an; je nach Modell sind die Komponenten für Querkräfte bis 4.000 Kilonewton ausgelegt. Die Endlagen des Sperrelementes werden durch zwei mechanische Grenztaster angezeigt und können mittels Maschinensteuerung visualisiert werden; so erkennt der Bediener sofort den Zustand der Anlage. Die HRV-Komponenten sind korrosionsbeständig und im Standard für den Einsatz bei Temperaturen zwischen minus 30 und plus 60 Grad Celsius geeignet. Die elektromechanischen Rotorverriegelungen der Baureihe ERV werden hingegen durch einen Elektromotor in Position gebracht. Der Vorteil bei diesem System ist, dass man auf ölführende Leitungen verzichten kann. pb

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