Handhabungstechnik

Keine Gefahr bei platzendem Luftschlauch

Bislang gab es kaum durchgängige Sicherheitskonzepte, um Personen- und Sachschäden durch platzende Druckluftschläuche sowie -verrohrungen und unkontrolliert um sich schlagende Armaturen zu verhindern. Dabei können die Folgen dramatisch sein: So wurden bei der Explosion eines mit 25 bar beaufschlagten Druckluftrohres sieben Mitarbeiter zum Teil schwer verletzt; es gab erhebliche Sachschäden.

Vom dänischen Hersteller Cubeair kommt nun ein Schlauchwächter Hoseguard, der einfach aufgebaut ist und eine vollständige Bruchsicherung für Druckluftschläuche und -verrohrungen bewirken soll. Das Gerät wird dazu mittels Schnellkupplungen zwischen dem Verdichter und dem mit Druckluft betriebenen Werkzeug oder zwischen Verdichter, Verrohrung und den Entnahmestellen am Übergang zu den Werkzeugen montiert. Der Funktionsmechanismus besteht aus einem Stempel und einem Schließventil, die gemeinsam auf einen plötzlichen Anstieg des Luftstromes reagieren, wie er bei einem Schlauchbruch und beim Abriss einer Armatur entsteht. In diesem Fall wird in Bruchteilen einer Sekunde die weitere Luftzufuhr unterbrochen.

Das System liegt in unterschiedlichen Größen sowie mit diversen Anschlussmöglichkeiten vor und eignet sich auch für den mobilen Einsatz. Zukünftig soll es anwendungsfreundliche Pakete aus Schlauch und Bruchsicherung geben, die man einfach nur anschließen muss. rm

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