Fächer-Schleifscheibe geht bis zum letzten Korn

Auf Hölle getrimmt

Auf einem elastischen Trägerteller aus Naturfaser wird eine Fächerschleifscheibe besonders leistungsfähig, denn sie passt sich dem Werkstück an. Spezielles Schleifgewebe macht es möglich, dass nur noch eine Körnung für alle Metalle erforderlich ist.

Trimfix Hell-Fire heißt die neue Scheibe, die Gerd Eisenblätter vorstellt. Dank des Keramik-Hybrid-Gewebes dieser Fächerschleifscheibe lassen sich sämtliche Metalle mit nur einer einzigen Körnung in kurzer Zeit bearbeiten - zum Beispiel Stahl, VA, Titan, Bronze oder Aluminium. Arbeitszeit, Lager- und Werkzeugkosten werden dadurch eingespart. Der Trimfix-Trägerteller aus Naturfaser-Compound ist neben dem High-Tech-Keramik-Gewebe ein besonderes Feature, auf das der Anbieter aus Geretsried in Oberbayern verweist: Optisch ähnelt die Konfiguration des Trägertellers einer Glasfaserstruktur, besitzt jedoch Vorteile in Technik und Anwendung: Sie ist viskoelastisch, völlständig selbsttrimmend und wärmeisolierend. Außerdem zeigt sie sich anwender- und umweltfreundlich, weil wenig Staub aufkommt; der Werker erfährt zudem eine hohe Arbeitssicherheit, denn er kann sich nicht an scharfkantigen Fasersplittern verletzen. Die Scheibe ist frei von Glasfasern und Phenolharzen. Durch den Trägerteller aus Naturfaser-Compound hat die Scheibe dämpfende und federnde Eigenschaften, die im Schleifbetrieb leistungssteigernd wirken: Durch die Viskoelastizität ist eine bessere Anpassung und mehr Auflagefläche am Werkstück möglich - was heißt: Mehr Korn ist im Einsatz. Das trägt naturgemäß auch mehr Material ab. Die größere Auflagefläche führt mehr Wärme ab, der Schliff ist kühler, das Werkstück läuft nicht so leicht an, und das Schleifgewebe verbrennt nicht.

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Auch das spanende Trimmen ist laut Herstelleraussage ein Vorteil: Was hier übrigbleibt, sind weiche, gefahrlose Späne, die im Hausmüll entsorgt werden können. Trimfix-Hellfire-Scheiben nutzen sich im Durchmesser beim Schleifen von selbst ab und können daher bis zum letzten Millimeter des Schleifgewebes genutzt werden: Während konventionelle Scheiben oft schon mit nur halb genutztem Schleifgewebe entsorgt werden müssen, geht es hier bis zum letzten Korn des Keramik-Hybrid Gewebes.

Alle Schleifgewebe und Trägerteller sind zu hundert Prozent ferritfrei; somit werden besonders beim Schleifen von VA-Stählen spätere Rostspuren durch Stahlpartikel ausgeschlossen. Eine Alternative: Die Fächerschleifscheibe Trimfix Zircopur mit identischer Trägertellertechnologie ist mit High-Tech-Zirkongewebe ausgestattet für Arbeiten auf Stahl und VA. pb

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