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Artikel und Hintergründe zum Thema

Dosiersysteme

Raupe ohne Luft

Um unerwünschte Reflektionen bei Geräten wie Handys zu vermeiden, gibt es Herstellungsverfahren, die den Spalt zwischen Display und Deckglas mit einem geeigneten Medium füllen und dadurch auf ein Mindestmaß reduzieren. Das stellt Anforderungen an die Dosiertechnik. Zum einen sind die verwendeten Vergussmaterialien sehr dünnflüssig – was sie schwer handhabbar macht. Und zum anderen ist es notwendig, diese Vergussmaterialien absolut lufteinschlussfrei aufzutragen. Um den Spalt zwischen Display und Deckglas oder Touchoberfläche exakt zu definieren, werden umlaufend am Rand Raupen aufgetragen, zum Beispiel aus Silikon. Wichtig ist dabei, dass am Übergang zwischen Anfang und Ende der Raupe weder eine Lücke noch eine Anhäufung von Produkt entsteht. Für diesen Produktionsschritt ist die Endloskolben-Dosiertechnik von Viscotec geeignet, denn mit dem Dispenser 3RD4 lassen sich dünnste Raupen von etwa 0,08 bis 0,25 Millimeter auftragen. Diese hochgenaue, pulsationsfreie Kleinstmengendosierung ist gekoppelt mit der Funktion der stufenlosen Geschwindigkeitsreglung. Durch die lineare Abhängigkeit von Dispenserdrehzahl und Dosiergeschwindigkeit können Dosierparameter für saubere Übergänge und Raupenschlüsse in der Steuerung hinterlegt werden. Dies geschieht, indem mit ansteigender Dosiergeschwindigkeit der Raupenauftrag begonnen wird und am Ende der Dosierung mit sinkender Dosiergeschwindigkeit der entstandene Keil am Anfang der Dosierung ausgeglichen wird. Ist der Damm ausgehärtet, muss das entstandene Reservoir mit dem Füllmaterial gefüllt werden. Zum Einsatz kommen hier je nach Herstellungsverfahren 2K-Silikone oder auch 1K-Materialien wie UV-Acrylate. Allen ist gemeinsam, dass jegliche Lufteinschlüsse vermieden werden müssen. Viscotec setzt hierfür verschiedene, dem Material und der benötigten Dosierleistung angepasste Evakuiersysteme ein.

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pb

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