Magnetgreifer

Vorteil für Magneten

Zimmer bietet für elektrische und pneumatische Handhabungssysteme Magnetgreifer an, die elektrisch oder pneumatisch gesteuert werden können. So lassen sich die Vorteile der Magnetgreiftechnologie auch in vorhandenen Anlagen nutzen. Magnetgreifer können metallische Werkstücke greifen, an denen andere Greiftechnologien scheitern - zum Beispiel an Werkstücken mit flachen oder unregelmäßigen Formen sowie an Teilen mit Bohrungen oder Aussparungen, die sich weder mit mechanischen Greifern noch mit Sauggreifern handhaben lassen. Im Lieferprogramm sind zwei Baureihen an Magnetgreifern, die sich pneumatisch oder elektrisch angetriebene Systeme einfügen lassen, die Reihe HM1000 sowie die Reihe HEM1000. Die Reihe HM1000 nutzt ein einfaches Wirkprinzip und lässt sich über eine einzelne Pneumatikleitung ansteuern. Eine Druckfeder presst einen Kolben mit einem Permanentmagneten gegen eine Kontaktplatte aus Edelstahl, die wiederum direkte Berührung mit dem Werkstück hat. Da Edelstahl amagnetisch ist, wirkt das Magnetfeld durch die Edelstahlplatte hindurch. Der Magnetgreifer kann damit beliebige Werkstücke aus ferritischen Werkstoffen greifen. Gegenüber einer Sauglösung benötigen diese Greifer wenig Energie. Die Baureihe HEM1000 wird in rein elektrischen Systemen eingesetzt. Sie basiert auf starken Permanentmagneten, sind aber dennoch elektrisch abschaltbar. Sie sind robust gebaut. Die vier Baugrößen sind kompakt und bieten hohe Haltekräfte - von 40 bis 720 Newton. Der Stromanschluss der Abschaltspule erfolgt über einen Rundsteckverbinder mit einer standardisierten Schnittstelle M8. Die benötigte Gleichspannung beträgt 24 Volt DC, die erforderliche Eingangsleistung liegt je nach Baugröße zwischen 3,6 und 13,3 Watt. Zur Befestigung der HEM-Magnetgreifer sind an der Rückseite Innengewinde vorgesehen; hier lassen sich Kugelgelenke montieren, mit denen die Magnetgreifer frei justiert werden können.  pb

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Schwerpunkt Logimat

Per Shuttle zum Versand

Das Unternehmen Advastore betreibt in Niederaula ein 18.000 m² großes Versandzentrum mit 250 autonomen Shuttles, KI-gestützter Lagerorganisation und wartungsfreien Komponenten. Effiziente Abläufe und nahezu vollautomatisierte Prozesse stehen im...

mehr...

Modulare Fördertechnik

Förderanlagen, die sich anpassen

Moderne Förderanlagen müssen unterschiedliche Produktgrößen, Formen und Materialien zuverlässig transportieren. Der neue Produktbaukasten von Kipp bietet dafür flexible, modulare Lösungen: Verstellbare Seitenführungen sorgen für präzise Ausrichtung...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Motek 2024

Künstliche Intelligenz und noch viel mehr

Unterschiedliche Technologiefortschritte begünstigen einander gegenseitig – das erfahren die Besucher der Motek/Bondexpo im Oktober in Stuttgart. Die Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall, Bettina Schall, gibt im Interview mit...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren