Greif-Schwenkeinheit EGS

Erstmals in einem Gehäuse

Mit der elektrischen Greif-Schwenkeinheit EGS definiert Schunk eine neue Effizienzklasse im Kleinteilehandling und macht den Umstieg auf pneumatikfreie Handhabungslösungen zum Kinderspiel. Mit der EGS ist es dem Hersteller gelungen, elektrisches Greifen und Schwenken auf engstem Raum in einem einzigen Gehäuse zu vereinen.

Elektrische Greif-Schwenkeinheit Schunk EGS

Das wartungsarme Modul bahnt den Weg zu hocheffizienten, pneumatikfreien Anlagen. Eine vom Hersteller patentierte Kopplung des Greif- und Schwenkgetriebes ermöglicht Endlosdrehungen ohne elektrische Schleifdurchführung. Da das Modul ausschließlich mit stationären, bürstenlosen und damit verschleißfreien 24-Volt-DC-Motoren ausgestattet ist und komplett ohne bewegte Kabel, Schleifringe oder Stoßdämpfer auskommt, erhöht es die Prozessstabilität und Verfügbarkeit von Montageanlagen. Spielfrei vorgespannte Kreuzrollenführungen sorgen für präzises Greifen und nahezu konstante Greifkräfte über die gesamte Fingerlänge. Die Inbetriebnahme der EGS sei einfach: Sowohl der Drehwinkel als auch die Greifkraft lassen sich unabhängig voneinander direkt am Modul einstellen. Eine Abfrage ist über induktive Näherungsschalter möglich. Angesteuert wird das Modul digital direkt oder über einen Feldbusverteiler. Die Regelungs- und Leistungselektronik zur dezentralen Ansteuerung der Motoren ist unmittelbar in das Modul integriert; es sind also weder externe Regler noch eine zusätzliche Programmierung erforderlich. Die EGS misst gerade einmal 58 mal 45 mal 89 Millimeter und ist damit kaum größer als eine Zigarettenschachtel. Sie verfügt über ein Drehmoment von 0,04 Newtonmeter und einen frei definierbaren Drehwinkel zwischen 40 und 320 Grad. Die Greifkraft beträgt 30 Newton, der Hub pro Backe drei Millimeter. Die Schwenkzeit liegt bei 0,18 Sekunde pro 180 Grad, die Greifzeit bei 0,05 Sekunde pro Hub.   pb

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