Elektromagnetische Aktuatoren

Vorteil für Elektro

Anhand eines konkreten Beispiels – ein Stopper für Werkstückträger – hat Kendrion IMS in Donaueschingen gezeigt, dass der Einsatz elektromagnetischer Aktuatoren in der Fabrikautomation in bestimmten Fällen deutliche Kostenvorteile im Vergleich zur konventionellen Ausstattung mit Pneumatik bietet.

Stopper für Werkstückträger

Die Vorteile von Betätigungsmagneten werden besonders dann deutlich, wenn die Kosten über die gesamte Lebensdauer betrachtet werden. Denn der Total-Cost-of-Ownership-Ansatz (TCO) basiert auf einer ganzheitlichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer Investition, die neben den Beschaffungskosten auch alle anderen über die Lebensdauer anfallenden Kosten berücksichtigt. Konstrukteure und Entwickler erkennen zunehmend die Vorteile der elektromagnetischen Aktorik gegenüber der Pneumatik. Beispielsweise entfällt die Installation der Druckluftversorgung.

Elektromagnetische Systeme können dezentral versorgt werden. Die Pneumatik muss unter anderem mit Leckage-Verlusten rechnen, während Elektromagnete die Energie direkt in Bewegung umsetzen. Zudem ist die elektrische Lösung leiser. Basis für den Vergleich war ein Kundenprojekt; geplant war der Einsatz von 20 Stopper-Elementen für ein automatisiertes Transfersystem, das aus 20 Werkstückträgern und 20 Bearbeitungsstationen besteht. Die Stopper werden in dem Transfersystem dazu benötigt, die Werkstückträger nacheinander an einer Station zur Bearbeitung zu positionieren und danach zum Weitertransport freizugeben. Die Taktung der Stopper in der Linie sollte zehn Sekunden betragen.

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Zum Antrieb eines mechanischen Stoppers kann sowohl eine pneumatische Lösung als auch ein elektromagnetischer Aktuator eingesetzt werden. Aus technischer Sicht sind beide Systeme gleichermaßen geeignet, und auch die Lebensdauer der beiden Technologien ist vergleichbar. Die elektromagnetische Lösung erwies sich durchweg als günstiger. pb

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