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Artikel und Hintergründe zum Thema

Elektrogreifer

Greifer als Kompaktmodul

Elektrische Handlingmodule bieten eine Reihe von Vorteilen, etwa kompakte Abmessungen, geringeres Gewicht, hohe Dynamik und einfache Systemintegration.

Elektrogreifer EU-20

Die optimale Kombination aus präziser Mechatronik und elektrischem Antrieb steht auch bei der Programmerweiterung von Afag-Handlingmodulen im Vordergrund: Das Unternehmen stellt den Elektrogreifer EU-20 vor, ein Modul mit hoher Leistungsdichte, einfach zu installieren und zum übrigen Afag-Programm kompatibel. Der EU-20 bietet einen Öffnungsweg von zwei mal vier Millimetern und eine Greifkraft von maximal 60 Newton. Damit liegt die Greifkraft bei Bedarf noch höher als bei den modularen Elektrogreifern EG-20/P, EG20/2 und EG20/K mit 40, 38 und 57 Newton.

Das Modul EU-20 liefert bei einer Greifzeit von rund 170 Millisekunden schnelle Zykluszeiten; unproduktive Nebenzeiten entfallen. Die Einbaulage ist beliebig. Seitlich und rückseitig sind jeweils Gewindebohrungen angebracht, nämlich vier mal M3 im Raster 20 mal 20 Millimeter (rückseitig) beziehungsweise zwei mal M4 im Raster 30 Millimeter (seitlich). Es stehen jeweils ein digitaler Eingang und zwei digitale Ausgänge zur Verfügung. Die Greifer können damit direkt an die Steuerung des Roboters oder Handlingsystems oder an eine SPS angeschlossen werden, wodurch sich zusätzliche Schaltgeräte erübrigen und auch eine Initialisierung entfällt.

Das Gewicht beträgt 280 Gramm – der Greifer ist also leicht und unterstützt dynamische Abläufe. Der bürstenlose DC-Motor hat eine Betriebsspannung von 24 Volt bei einem Nennstrom von 40 Milliampere und einem Maximalstrom unter Last von 900 Milliampere. Dank dieses Antriebs ist die Leistungsaufnahme gering, zumal der Greifer nur dann Leistung abfordert, wenn er in Aktion ist. Den sicheren Betrieb gewährleistet auch bei Stromausfall die integrierte Greifkraftsicherung. Für die Überwachung sorgt ein EC-Controller, weshalb kein weiteres Steuergerät erforderlich ist.        pb

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