Automatisierung von Fertigungslinien

Andreas Mühlbauer,

Neue Stapel-/Entstapeleinheit von cts

Zum Stapeln oder Entstapeln von Kleinladungsträgern und anderen Transportbehältern bietet cts eine neue, flexible Stacker-/Destacker-Einheit an.

Die Stacker-/Destacker-Einheit lässt sich in jede Fördertechnik integrieren. © cts

Die Einheit lässt sich ohne weitere Steuerungstechnik in eine beliebige Fördertechnik integrieren. Alternativ ist sie auch als fertige Package Unit auf einer Fördertechnik als Plug-on-Modul für Fertigungszellen oder -linien erhältlich.

Das Entstapeln und Vereinzeln leerer KLTs oder anderer Trays am Anfang der Linie, beziehungsweise das Stapeln nicht mehr benötigter oder mit Zwischen- oder Endprodukten beladener Kisten, kostet Zeit und belegt Platz an den Fertigungslinien. Automatisiert man diese Prozesse, können Behältnisse platzsparend angeliefert und zwischengelagert werden und sind am Ende eines Produktionsschritts optimal für den Weitertransport vorbereitet.

Bereits in der Standardausführung ist der Stacker/Destacker in einer Vielzahl von Umgebungen bis hin zur elektrostatisch sensiblen Elektronikfertigung sofort einsetzbar, wahlweise vollständig integriert oder als Plug-on-Modul.

Flexibilität in Einsatz und Konfiguration

Die Einheit verarbeitet eine Vielzahl von Formaten wie normierte Trays mit 600 × 400 oder 400 × 300 Millimeter sowie Sonderformate bis zu einer Größe von 800 x 600 Millimeter. In der Standardversion reicht die Stapelhöhe bis zu 1.200 Millimeter. Für Spezialanwendungen lassen sich kundenspezifische Sonderlösungen realisieren. Die Geschwindigkeit ist abhängig von den zu verarbeiteten Behältnissen und bewegt sich im Standardbereich etwa zwischen 1 und 3 Trays pro Minute. Das Maximalgewicht der zu verarbeitenden Trays variiert je nach Tray-Stabilität sowie notwendiger Sicherheitstechnik.

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Die Stacker/Destacker Unit kann lässt sich ohne spezielle Steuerungssoftware in unterschiedlichste Förderumgebungen einbinden. Über definierte Schnittstellen erfolgt die Integration in bestehende Infrastrukturen und Maschinen. Der einfache und platzsparende Aufbau ermöglicht schnelle Erweiterungen mit weiteren parallel zugeschalteten Einheiten.

Für den Einsatz in der Elektronikfertigung bietet cts eine ESD-Version. Weitere Einsatzgebiete sind Consumer Products, Food oder Pharmazie. Auf Basis der cts-eigenen Middleware AIV-Framework sind zudem schnell und einfach Anbindungen an autonome, intelligente Transportsysteme (AIV/AMR) realisierbar.

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