Vereint bei Deutschem Verpackungspreis siegreich
Zusammenspiel der Kräfte
Zwei Jahre forschen, tüfteln und experimentieren haben letztendlich Rovema den Erfolg gebracht: Das Unternehmen aus Fernwald bei Gießen erhielt bereits im November den Hauptpreis des Deutschen Verpackungspreises 2014.
Die Auszeichnung wurde dem Verpackungsmaschinenspezialisten für ein abgeschlossenes Entwicklungsprojekt „Energieeffizientes und flexibles Siegelverfahren für nachhaltige Schlauchbeutelverpackungen“ übergeben. Das Ergebnis dieser fruchtbaren Zusammenarbeit kann sich sehen lassen. Die „BVC-Maschine“ ist für künftige Verpackungs-Anforderungsprofile bestens gewappnet, weil sie mit technisch, wegweisenden Merkmalen ausgestattet ist und eine fortschrittliche, reproduzierbare Verpackungs-Anwendungsfunktion unter gehobenen Hygieneanforderungen erfüllt.
Dieses Projekt wurde im Rahmen von Hessen Modellprojekte aus Mitteln der Loewe-Landes Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz gefördert. Die Zusammenarbeit des Förderprojektes, verwaltet durch die Hessenagentur, startete 2012 und kam mit der preisgekrönten Verpackungsmaschine 2014 erfolgreich zum Abschluss.
Rovema war, unter dem Projektleiter Harald Braun, Konsortialführer und koordinierte zielführend die Team-Aufgaben intern sowie extern. Die weiteren Projektpartner waren der Packstoffhersteller Maria Soell, die Technische Universität Darmstadt – Institut für angewandte Physik-Laser und Quantenforschung und die Universität Kassel Institut für Werkstoff-Kunststofftechnik.
Maria Soell hat Folienanwendungen entwickelt. Die Uni Kassel beschäftigte sich mit den neuen Materialien zu den Siegelkörpern, den sogenannten Composites. Rovema hat vorrangig die „BVC Maschine" im Rahmen der vorgegebenen Zielsetzung, einer nachhaltigen Verpackungsmaschine mit nachhaltiger, abbaubarer Verpackung entwickelt. Die angewandte Physik in der Maschine, nämlich die Laser- und Quantenoptik, steuerte die TU Darmstadt bei. bw









