Trilogiq rüstet FTS für Zumtobel aus
Sortenrein muss nicht sein
Trilogiq, Hersteller von Rohrklemmsystemen und fahrerlosen Transportsystemen (FTS), und die Logistikspezialisten von Identytec, Laatzen, haben für den Lichtkonzern Zumtobel Group ein Referenzsystem für einen fahrerlosen Routenzug installiert.
Das FTS dient der automatischen Belieferung von Kanban-Regalen mit Kleinteilen für die Endmontage in der Leuchtenfertigung am Standort Dornbirn (Österreich). Auf dem Routenzug ist ein Rohrklemmsystem mit elektronisch gesteuerten Sperrriegeln montiert. Dies verbessert das Shooter-Prinzip, denn die einzelnen Beschickungskanäle auf dem FTS müssen nicht mehr sortenrein beladen werden.
Bedarfsmeldungen für Kleinteile werden im Kanban-Supermarkt des Lagers auf einem separaten Display inklusive eines Barcodes angezeigt. Der Scan des Barcodes stößt die automatische Auslagerung aus dem Automatiklager an. Der Logistikmitarbeiter belädt den fahrerlosen Routenzug dann gemäß der vom IT-System am Display und am Fahrzeug mit einer Put-to-Light visualisierten dynamischen Platzzuweisung. Entlang eines Magnetstreifens fährt das FTS seine Route. Am jeweiligen Regal angekommen, rutschen die einzeln entsperrten Kleinladungsträger vom FTS in die jeweiligen Kanban-Regale an den Montageplätzen. Gleichzeitig werden Leerbehälter vom FTS aufgenommen. 40 bis 60 Lieferungen erfolgen so täglich zu den Arbeitsplätzen in der im Dreischichtbetrieb arbeitenden Montage im Leuchtenwerk Dornbirn.
Das Projekt mit den Lean-Management-Spezialisten von Trilogiq und Identytec startete Mitte 2014. Seit März 2015 erfolgt der Nachschub mit Kleinteilen für Büroleuchten über den fahrerlosen Routenzug. Die Projektpartner entwickelten Hardware und Steuerung des FTS, passten das Trilogiq-Regalsystem als Aufbau an, integrierten die erforderlichen IT-Komponenten und sorgten für Aufbau und Optimierung des Systems vor Ort. bw









