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Artikel und Hintergründe zum Thema

Schmalz mit Teleskopförderung für Airports

Keil zwischen die Koffer

Schmalz bietet nun für das Be- und Entladen von Containern, Lkw, Wechselbrücken und sogenannten Unit Load Devices (ULD)mit dem CargoSwitch ein flexibles Teleskopförderband für den effizienten, dynamischen Stückgut-Transport.

Mit dem CargoSwitch bietet Schmalz eine Technologie-Entwicklung für die effiziente Stückgut-Handhabung an. (Fotos: Schmalz)

Die Gepäckabfertigung an Flughäfen oder das Beladen von Lkw sind oft verbunden mit großer körperlicher Anstrengung. Nach wie vor wird Stückgut mit unterschiedlichem Gewicht häufig manuell verladen – mit negativen Folgen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Muskel-Skelett-Erkrankungen und damit lange Ausfallzeiten drohen, inklusive Folgekosten. Gerade bei der Handhabung von Stückgut gilt es deshalb, manuelle Arbeit teilweise zu automatisieren und die Tätigkeit gesundheitsschonend zu gestalten. Container und LKWs sind allerdings oft hoch beladen. Gängige Handhabungslösungen gelangen hier schnell an ihre Grenzen. Schmalz stellt deshalb mit dem CargoSwitch eine Technologie-Entwicklung vor: ein teleskopierbares Fördergerät, das Stückgut aufnimmt, ausrichtet und transportiert.

Das Teleskopförderband erleichtert beispielsweise die Be- und Entladung von Wechselbrücken.

Das neuartige Teleskopförderband funktioniert im Zusammenspiel mit einem Bediener: Dieser steuert das System über eine intuitive Bedieneinheit und muss das Transportgut nicht mehr mühsam manuell heben. Der CargoSwitch entlädt Stückgut, indem er wie ein Keil zwischen die Güter fährt. Sobald genügend Reibung vorhanden ist, gelangen die Güter auf zwei parallel laufende Förderbänder des CargoSwitch. Dort können sie beliebig gedreht und zur Ablageposition ausgerichtet werden. In umgekehrter Richtung dient das Band zur Beladung von Containern, Wechselbrücken und ULDs. Die Innovation handhabt standstabiles Stückgut bis zu einem Einzelgewicht von 50 Kilogramm und einer Breite bis zu 1.000 Millimetern. Auf der Förderstrecke bewegen sich bis zu vier Einzelstücke und damit maximal 200 Kilogramm gleichzeitig. Der CargoSwitch lässt sich für Bewegungen in die Tiefe von rund 900 Millimetern auf eine Länge von maximal 3.500 Millimetern ausfahren. Um den kompletten Arbeitsraum zu erreichen, ist ein vertikales Schwenken um plus/minus 20 Grad sowie ein horizontales Schwenken um plus/minus 40 Grad möglich.

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Der CargoSwitch entlädt Stückgut, indem er wie ein Keil zwischen die Güter fährt, beispielsweise Koffer bei der Gepäckabfertigung am Flughafen.

Die Fördertechnik-Lösung bietet Anwendern eine ganze Reihe von Vorteilen: Sie steigert Pickraten, ist flexibel einsetzbar und lässt sich durch eine offene Schnittstelle einfach an bestehende Förderanlagen anbinden. Ausfallzeiten aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch manuelle Be- und Entladung werden minimiert. Innerhalb einer Schicht fließt das Stückgut konstant, die Produktivität steigt. Der CargoSwitch lässt sich je nach Anforderung auf dem Boden oder einer mobilen Plattform montieren, sodass er auch an anderen Laderampen zum Einsatz kommen kann. bw

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