Fördertechnik
RFID-Etiketten spenden
In den Lägern und Versandabteilungen tragen viele Paletten oder Kartons bereits ein Transport-Etikett nach dem EAN128-Standard. Für einzelne Kunden muss jedoch zusätzlich ein RFID-Label aufgebracht werden. Dafür ist der von Bluhm entwickelte Etikettendruckspender Alpha RFID eine gute Lösung.
Der Etikettenspender kann als Zusatzeinheit in die Produktionslinie integriert werden und macht sie damit nachträglich RFID-fähig. Nur dort, wo ein RFID-Label benötigt wird, schreibt das System die variablen Informationen mit der integrierten UHF-Schreib-Leseeinheit (868 MHz) in das Etikett, prüft es und bringt es anschließend vollautomatisch auf. Mit dem Alpha RFID können die unterschiedlichsten UHF-Etiketten bis hin zu den neuesten GEN-2 Tags verarbeitet werden. Das Gerät wird über RS232 oder Ethernet angesteuert. Fehlerhafte RFID-Etiketten werden nicht gespendet, sondern über die speziell hierfür entwickelte BTR-Einheit (Bad Tag Reject) automatisch ausgeschleust, ohne dabei den Produktionsprozess negativ zu beeinflussen.
Die Alpha-Spender-Steuerung der E-Serie kann neben der RFID-Reader-Kopplung auch alle gängigen Applikator-Typen steuern. Das System erfüllt die Anforderungen der in diesem Bereich üblichen Standards zum Etikettieren von Paletten und Kartonagen. Laut Hersteller können nahezu alle Anwendungen realisiert werden, egal ob lange Spendehübe bei Palettenanwendungen benötigt werden oder ob mehrere Etiketten je Sekunde mit Blow-Box zu applizieren sind. sg









