Fördertechnik
Photovoltaikmodule sicher befördert
Auf dem neuen Rexroth-Transfersystem TSsolar lassen sich Photovoltaikmodule sowohl in Dünnschicht- als auch in Siliziumzellentechnik direkt aufliegend befördern. Das TSsolar basiert auf der bewährten Transfertechnik des TS 2plus und wurde als maßgeschneiderte Ausführung eigens für die Solarindustrie entwickelt. Es eignet sich insbesondere für eine standardisierte Serienfertigung mit hoher Ausbringung auf hohem Qualitätsniveau. Der verwendete Zahnriemen ist durch eine geschlossene Oberfläche und spezielle Behandlung besonders abrieb- und verschleißarm. Das TSsolar erfüllt damit die Anforderungen der Reinraumklasse sechs DIN EN ISO 14644-1 und ist durchgängig in ESD-Umgebungen einsetzbar. Da bei Solarkomponenten kein Stau zulässig ist, hat jedes Streckenelement einen eigenen Antrieb. Das speziell bei den empfindlichen Solarprodukten notwendige sanfte Abbremsen beziehungsweise Beschleunigen kann anhand von Frequenzumrichtern erfolgen. Je nach Modulgröße können Anwender die Förderstrecken mit Mehrfachspuren und in Längen bis sechs Metern wählen. Zur Umsetzung der Produkte von Längs- auf Quertransport bietet der Hersteller die passende Hub-/Quereinheit an. Darüber hinaus steht eine Spezialausführung der Förderstrecken zur Verfügung für Hochtemperatur-Anwendungen mit 200 Grad Celsius heißen Glasplatten. Wie alle Transfersysteme des Anbieters aus Lohr lassen sich auch die vormontierten und einbaufertigen TSsolar-Komponenten mit jenen der manuellen Produktionssysteme und des Aluminium-Profilbauskastens frei kombinieren. pb








