Fördertechnik

Hydrostat in Serie

Mit der Einführung des neuen VFG 316s-320s erhält die Jungheinrich-Hydrostaten-Familie weiteren Zuwachs. Der Prototyp des leise arbeitenden Hightech-Gerätes wurde der Öffentlichkeit erstmals im September 2009 vorgestellt – nun läuft das Fahrzeug serienmäßig im Werk Moosburg vom Band. Der „kleine“ Jungheinrich-Verbrenner mit hydrostatischem Antrieb kann bis zu 2.000 Kilogramm transportieren und bis 6,50 Meter hoch stapeln. Herzstück ist ein VW-Motor, der sowohl in der Diesel- (DFG) als auch in der Treibgasvariante (TFG) zum Einsatz kommt. Verstellpumpen und Radmotoren kommen von Bosch Rexroth. Die Basis für Spitzenleistungen bei gleichzeitig maximaler Energieeffizienz liegt in der Systemsteuerung, die über eine von Jungheinrich selbst entwickelte Software erfolgt. Hydrostatische Fahreigenschaften stehen für viel Fahrkomfort und eine hohe Umschlagleistung insbesondere bei intensiven Einsätzen. In der Praxis bedeutet das unter anderem schnelles und direktes Beschleunigen sowie rasche, dabei aber sanfte und geschmeidige Richtungswechsel. Damit ist das Fahrzeug wie geschaffen für den so genannten Reversiereinsatz, beispielsweise beim Be- und Entladen von Lkw. Die hydrostatische Antriebstechnologie benötigt wenige mechanische Bauteile und ist somit servicefreundlich und wartungsarm. Die Fahrzeuge sind leise, haben einen geringen Kraftstoffverbrauch und damit auch sehr niedrige Emissionswerte. pb

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