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Artikel und Hintergründe zum Thema

Ladungssicherung

Telematik hält Einzug

Spanset präsentiert sich auf der IAA Nutzfahrzeuge (22. bis 29. September in Hannover) unter dem Messemotto "Die hohe Kunst der Ladungssicherung". Highlight: das Telematiksystem Tension Force Transponder TFT hebt die Ladungssicherung mit Zurrgurten auf ein neues Niveau hinsichtlich Sicherheit, Handhabung und Dokumentation.

CTUXafe verhindert das gefährliche, unkontrollierte Aufspringen von Containertüren durch verschobene Ladung.

Der neue TFT ist die konsequente elektronische Weiterentwicklung der bekannten, speziell für Zurrgurte entwickelten mechanischen Vorspannanzeige TFI (Tension Force Indicator). Der TFI - ein kleines und leichtes Bauteil, das fest in das Spannelement des Zurrgurtes verbaut ist - zeigt die tatsächlich eingebrachte Vorspannkraft an, macht sie nachweisbar und vereinfacht dadurch die Berechnung und Dokumentation der Sicherungskräfte. Seine Grenze erreicht der TFI aber, wenn die Sicherungskraft aller verwendeten Zurrsysteme in bestimmten Zeitabständen und über den gesamten Transport hinweg erfasst, übermittelt und mit einem Sollwert verglichen werden müssen.

Der Tension Force Transponder ist in das Spannelement des Zurrgurtes verbaut und bietet eine zukunftsorientierte Datenerfassung und –speicherung.

Diese Anforderung löst Spanset mit dem als Produktstudie auf der IAA vorgestellten TFT, der nicht nur die Sicherungskräfte dokumentiert, sondern die Daten auch ins Führerhaus des Transportfahrzeugs überträgt und archiviert. Dazu wird ein aktiver Transponder im Kern des TFI mit einer Empfangseinheit im Führerhaus gekoppelt. So können die Sicherungskräfte der Zurrsysteme in definierten Zeiteinheiten aufgenommen, gespeichert und grafisch dargestellt werden. Fällt die Sicherungskraft eines Spannelementes während des Transports unter den Sollwert ab, kann nun sofort nachgespannt werden. Die Datenübertragung ist über eine Strecke von bis zu 20 Metern unproblematisch und wird auch durch Bordwände und Ladegüter nicht behindert. Der neue TFT bietet damit eine zukunftsorientierte Datenerfassung und -speicherung und erhöht die Sicherheit - ganz besonders bei Schwer- und Sondertransporten.

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secutex secuGrip-90: selbstklebendes Anti-Rutsch-Laminat

secutex secuGrip-90 ist ein selbstklebendes Antirutsch-Laminat und als Rollenware zur Eigenmontage erhältlich.

Zu Spansets secuGrip-Familie gehören Produkte wie die rutschhemmende Lackierung secuGrip 90, die zur Ausrüstung von Ladungssträgern, zum Beispiel Balken und Paletten, genutzt wird. Sie erreicht bei gängigen Materialpaarungen einen Reibbeiwert von 0,6 µ  und mehr und ist sehr robust. Zum Nachrüsten von Flächen und Bauteilen vor Ort hat SpanSet secutex jetzt das secuGrip-90-Laminat entwickelt, das der Anwender selbst verarbeiten kann. Das als Rollenware erhältliche, bis zu 2 mm dicke Laminat ist rutschhemmend beschichtet, extrem abriebfest und mit einem dauerhaften Acrylat-Kleber ausgerüstet.

Das secuGrip-90-Laminat ist dank des hohen Reibbeiwertes besonders für den flexiblen Einsatz auf glatten, geschlossenen Untergründen wie Schaumstoff, Glas, Keramik, Stein, Holz, Kunststoff, Metall, Papier und Pappe geeignet. Der Acrylat-Kleber weist eine extrem hohe Verklebungsfestigkeit auf, er ist temperatur- und witterungsbeständig und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit.

Entwickelt im Dialog mit den Anwendern

Mit ein Grund für den langjährigen Erfolg von SpanSet ist der enge Kontakt zum Kunden und das daraus gewonnene Know-how. So entwickelte das Unternehmen jetzt im Dialog mit dem Anwender eine spezielle Containertürsicherung: Hat sich Ladegut während des Transportes gelöst oder verschoben, drückt die verrutschte Ladung im schlechtesten Fall gegen die Containertüren. Beim Entriegeln der Türen kann die herausfallende Ladung Sach- und Personenscjäden verursachen. CTUXafe verhindert das unkontrollierte Aufspringen der Türen und erhöht die Arbeitssicherheit. Das aus Steckschnallen und einem einteiligen Zurrgurt bestehende System ist zudem einfach und schnell zu handhaben.

Auch im Bereich Kantenwinkel kann das Feedback der Kunden zu mehr Sicherheit beitragen. So bietet SpanSet allen Anwendern an, Parameter für kundenspezifische Kantenwinkel aufzunehmen und im Dialog genau die Produkte zu entwickeln, die sie benötigen.

Das Gurtbandnetz mit eingebautem „Reißverschluss“ ermöglicht den KEP-Diensten die einfache Entnahme einzelner Pakete.

Ein weiteres Beispiel für die enge Zusammenarbeit findet sich bei Trenn- und Ladungssicherungsnetzen. Sie ermöglichen das einfache und schnelle Sichern diverser Transportgüter, reduzieren Transportschäden reduzieren und verbessern die Arbeitssicherheit. Kurier-, Express- und Paketdienste, kurz KEP genannt, haben solche Vorteile längst erkannt. Die für KEP-Fahrzeuge konzipierten Netze werden speziell zur rückwärtigen Ladungssicherung eingesetzt. Die Packstücke werden formschlüssig an die stirnseitige Ladebordwand und an beide Seitenwände geladen und mit dem Netz nach hinten abgesichert. Dafür wird das Netz über eingenähte Endbeschläge in die am Fahrzeug vorhandenen Zurrschienen eingeklinkt. Um die Verbauung zu erleichtern, können auf Wunsch eingenähte Stangen das Netz zusätzlich stabilisieren. Ein in der Mitte des Netzes eingebauter "Reißverschluss" hat sich bei einigen Paketdiensten als sehr günstig erwiesen; er vereinfacht die Entnahme einzelner Pakete. Ergänzt wird das System durch eine Antirutschmatte aus Vollgummi. Das System genügt nicht nur den Anforderungen hinsichtlich der Ladungssicherung und dem Schutz der Pakete. Es schützt die Fahrer auch vor Verletzungen durch umfallende Pakete beim Öffnen der rückseitigen Türen.

Auch im Jubiläumsjahr steht SpanSet in Halle 27 Stand E20 mit neuen Produkten, Aktionen, und Jubiläumsangeboten für die Kunden bereit. Daneben gibt es auch Fachinformationen wie z.B. zur neuen CTU-Richtlinie oder zur aktuellen Entscheidung der deutschen Polizei, Ladungssicherungskontrollen zukünftig nach der aktuellen 12195-1:2011 durchzuführen.

IAA Nutzfahrzeuge, Halle 27, Stand E20

 

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