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Artikel und Hintergründe zum Thema

L.I.T. kommissioniert Still

Das Fahrzeug, das einfach hinterher fährt

Kommissionieren ist bei L.I.T. einfacher geworden: Im Bremer Distributionszentrum setzt das Unternehmen Fahrzeuge von Still ein. Der iGo neo CX 20 ist ein intelligentes Flurförderzeug, das mit dem Bediener interagiert, ihm folgt und ihn aufgrund des Ergonomiekonzeptes bei der Arbeit entlastet.

Je nach Wunsch des Bedieners fährt das Gerät ergonomisch bis zur ersten oder zweiten Palettenposition vor. Der Mitarbeiter muss nur noch sehr kurze Strecken selbst mit Last zurücklegen. (Bild: Still)

L.I.T bietet ganzheitliche Logistik-Lösungen rund um die Supply Chain – vom netzwerkgesteuerten Materialfluss, der Beschaffung über den innerbetrieblichen Produktionsablauf bis hin zur Kundenlieferung inklusive Zollabwicklung. Im 2013 neu errichteten Distributionszentrum in Bremen werden unter anderen Waren für einen namhaften Anbieter von Geschenkartikeln und Wohnaccessoires gelagert und kommissioniert. Das Lager wurde als klassisches Kommissionierlager konzipiert und erstreckt sich auf einer Fläche von 21.000 Quadratmetern. Es besteht aus den Bereichen Schmalgang-, Breitgang-, Block- sowie Kommissionierlager. Insgesamt werden hier je nach Saison bis zu 6.000 Artikel bevorratet. Das Herzstück des Lagers ist eine Hochregalanlage mit 30 Regalgängen mit einer Länge von jeweils 100 Metern sowie einer Fachlast von durchschnittlich 3.200 Kilogramm. Insgesamt können hier circa 40.000 Paletten eingelagert werden. Je nach Auslastung arbeitet das Lager ein- oder zweischichtig.

Warenströme und Prozesse abstimmen

Die größte Herausforderung für L.I.T. ist es, die Warenströme und Prozesse im Lager so aufeinander abzustimmen, dass die Durchlaufzeiten minimiert, Ausschuss reduziert und Verschwendung in jedem Bereich vermieden werden kann. „Der innerbetriebliche Materialfluss ist in unserem Lager so organisiert, dass die einzelnen Bereiche und Abläufe voneinander abhängig sind“, erläutert Thimo Schulz, Kaufmännischer Leiter/Prokurist bei L.I.T. „Um unsere Prozesse effizienter zu gestalten, mussten wir die einzelnen Prozesse genau analysieren, damit diese aufeinander abgestimmt werden können.“

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Der iGo neo CX 20 ist bei der Kommissionierung der Waren bei L.I.T eine feste Planungsgröße für mittlere und große Kommissionieraufträge. (Bild: Still)

Einen wichtigen Anteil daran hatte die Anschaffung zusätzlicher Flurförderzeuge im Kommissionierbereich. Hier kam Still ins Spiel. Der Hamburger Intralogistikspezialist empfahl dem Logistikunternehmen den iGo neo CX 20, der nun bei der Kommissionierung der Waren im Kommissionierlager von L.I.T eine feste Planungsgröße für mittlere und große Aufträge ist.

Manuell oder autonom einsetzen

Es herrscht bei den zu kommissionierenden Artikeln eine sehr heterogene Verpackungsstruktur, das heißt, die Mitarbeiter müssen neben kleineren Artikeln oftmals auch sehr große und schwere Lasten kommissionieren. Dies ist mit dem iGo neo CX 20 einfacher geworden, da dieser mit dem Bediener interagiert, indem er ihm während des Kommissionierens auf Schritt und Tritt folgt. Der Mitarbeiter kann sich ganz auf die Kommissionierung konzentrieren und ungehindert arbeiten. Bei der Abarbeitung der Aufträge entfällt zudem ein zeitaufwändiges Auf- und Absteigen vom Fahrzeug. Je nach Wunsch des Bedieners fährt das Gerät ergonomisch bis zur ersten oder zweiten Palettenposition vor. Der Mitarbeiter muss nur noch sehr kurze Strecken selbst mit Last zurücklegen. Dank „Automation on Demand“ kann er jederzeit frei entscheiden, ob er das Fahrzeug manuell oder autonom einsetzen möchte, um seine Pickleistung zu steigern.

Die am Fahrzeug integrierte Personenschutzanlage (PSA) garantiert dabei, dass sowohl Umgebung als auch Personen im Umfeld des Fahrzeugs geschützt sind. Die 180-Grad-Panoramaerkennung des integrierten Laserscanners stellt ein vorausschauendes Fahren sicher und damit ein frühzeitiges Erkennen und intelligentes Einschätzen von Hindernissen mit einem angepassten und sanften Fahrverhalten. Beschädigungen der auf den Gabeln befindlichen Waren, durch spontane Vollbremsungen, werden hierdurch verhindert. Das Fahrzeug hat eine Art Kurzzeitgedächtnis, mithilfe dessen es sich merkt, welche Hindernisse es passiert hat. Es unterscheidet dabei zwischen statischen und dynamischen Hindernissen. Für eine hohe Sicherheit sorgt auch der automatische Zugang zum Fahrzeug. Dieser ist über eine Fleet-Manager-Karte geregelt. So kann das Fahrzeug nur von Mitarbeitern genutzt werden, die auch eine Berechtigung haben. as

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