Funksteuerung für Krane

Störungsfreie Koexistenz

Eine neue Generation der Funksteuerung Demag Remote Control (DRC) bringt Terex Material Handling mit der neuen Gerätefamilie D3 auf den Markt. Sowohl Handsender als auch Empfänger entsprechen bereits dem künftigen Funkstandard EN 300 328 V 1.8.1. Das sichert die störungsfreie Koexistenz von W-LAN und anderen Funkanwendungen im ISM-Frequenzbereich um 2,4 GHz. Das sichere und robuste Funkübertragungsverfahren erlaubt den Betrieb von bis zu 40 Funksystemen auf engstem Raum, ohne dass Störungen gegenüber benachbarten Funkanwendungen oder Funkunterbrechungen auftreten. Die adaptive Funkübertragungstechnik prüft automatisch, ob ein bestimmter Übertragungskanal frei ist und zeichnet sich durch eine stör- und manipulationssichere Übertragung durch Frequenz-Hopping aus. Zudem sind die DRC D3-Handsender für einen praktischen Mehrsenderbetrieb ausgelegt.

Marathonläufer in Sachen Akkulaufzeit: Bis zu fünf Tage Einsatz mit einer Batterieladung für die Demag Remote Control (DRC). (Foto: Demag)

Die Anwender haben die Möglichkeit, bis zu drei Sender pro Kran anzumelden und dann auf Knopfdruck schnell von einem Sender auf einen anderen zu wechseln, ohne den betrieblichen Ablauf zu stören: Die Bedienung einzelner Krane kann so von Mitarbeiter zu Mitarbeiter einfach „übergeben“ werden. Der Austausch von Sendern vollzieht sich in Sekundenschnelle.

Die Anwender profitieren bei der Nutzung der Funksteuerung DRC D3 außerdem von erhöhten Sicherheitsfunktionen bei der Kran-Bedienung: So können zum Beispiel über die integrierte „Tempolimit“-Funktion mit nur einem Knopfdruck die maximalen Kranfahrgeschwindigkeiten auf 30, 50 oder 70 Prozent begrenzt werden. Die Handsender zeigen auf beleuchteten, zweifarbigen Displays die gehobene Last an und warnen via Vibrationsalarm bei Überlast. Die Funkübertragung hat eine Reichweite von bis zu hundert Metern. Anwender können die Anlagen aus sicherer Entfernung mit komfortablem Abstand zur Last steuern.

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Terex Material Handling bietet die Handsender in zweistufiger sowie in stufenloser Ausführung für die Steuerung von frequenzgeregelten Achsen an. Die Handsender der DRC D3-Familie sind einhändig bedienbar. Mit einer Akku-Laufzeit von bis zu fünf Tagen im Dauerbetrieb bei einer Ladezeit von nur 2,5 Stunden erfüllen sie Anforderungen, über einen längeren Zeitraum ohne Nachladen genutzt zu werden.

Zur Basisausstattung gehören Handsender (DRC-10 D3), ein Akku mit Steckerladegerät, eine Silikonschutztasche, ein Empfänger (DRC-DR D3) für den Einbau in die DR-Prozessorsteuerung sowie eine speziell für den Frequenzbereich ausgelegte Antenne. bw

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