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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fraunhofer IML stellt interaktives FTF vor

Diese Kiste reagiert auf Gesten

Mit Emili präsentiert das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML ein interaktives Fahrerloses Transportfahrzeug für die Intralogistik. Es ist über Gesten steuerbar und hat die Größe eines Kleinladungsträgers mit ein- und ausfahrbarem Fahrwerk.

Emili ist ein interaktives Fahrerloses Transportfahrzeug, das sich über Gesten steuern lässt, es hat die Größe eines Kleinladungsträgers. (Bild: Fraunhofer IML)

Emili (Ergonomischer, mobiler, interaktiver Ladungsträger für die Intralogistik) ist das erste autonome FTF, das eine intuitive Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglicht. Es lässt sich über Gesten steuern, heranwinken und fortschicken – und interagiert so direkt mit den Menschen in seiner Umgebung. Das funktioniert über Wearables, kleine Computer-Systeme, die der Mitarbeiter an sich trägt, etwa in Form eines intelligenten Armbands. Diese übermitteln die Gesteninformationen dann per Funk an Emili. Alternativ lässt sich das Fahrzeug auch über Smartphone, Tablet oder Smart Glasses ansteuern.

Emilis virtuelles Gesicht

Erfinderin Jana Jost mir Emili auf der Logimat 2017. (Bild: Fraunhofer IML)

Dabei teilt es auch selbst wichtige Informationen über sich mit: Über ein energiesparendes E-Ink-Display an der Front sollen sich im Lager der Zukunft aktuelle Zustände und Rückmeldungen unmittelbar am virtuellen Gesicht des FTF ablesen lassen. Das mache die Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Fahrzeug so natürlich wie möglich – eine Grundvoraussetzung für die Social Networked Industry der Zukunft, in der Menschen und Maschinen auf Basis sozialer Netzwerke Informationen teilen und miteinander kommunizierten, teilte das Fraunhofer IML mit.

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Zusätzlich fungiert das interaktive FTF auch selbst als Behälter. Emili hat exakt die Außenmaße eines Kleinladungsträgers (KLT) und lässt sich somit problemlos auf andere KLT stapeln und kann selbst KLT transportieren. Über eine integrierte Hub- und Absenkfunktion kann das Gerät das Fahrwerk ein- und wieder ausfahren – das FTF wird zum Behälter und umgekehrt. Ein weiterer Hub ermöglicht es, Emili und die auf ihm gestapelten KLT auf eine für den Menschen ergonomische Arbeitshöhe anzuheben. So kombiniert es die kompakte Bauweise und das einfache Handling eines KLT mit den Fähigkeiten eines modernen FTF. Neben der Möglichkeit, Emili auf andere KLT zu stapeln, lässt es sich dank seiner Außenmaße auch über klassische Fördertechnik transportieren oder in einem automatischen Kleinteilelager einlagern. as

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