Fördertechnik
Linde steckt im E-Mobil
Unter dem Moto „mein, dein, unser Auto!“ präsentierte die automobile Ideenschmiede Rinspeed des Schweizers Frank M. Rinderknecht auf dem diesjährigen Automobilsalon Micromax – eine neue Fahrzeugklasse mit Stehsitzkonzept für den Kurzstreckenverkehr sowohl in privater als auch öffentlicher Nutzung.
Zuständig für das Vorwärtskommen des Elektromobils ist das Eco-Kit M von Linde Material Handling. Es handelt sich um eine von drei vorkonfektionierten Antriebseinheiten mit 16 (S), 32 (M) und 50 (L) Kilowatt Leistung für die Elektrifizierung mobiler und stationärer Anwendungen. Herz der Antriebseinheit ist ein Asynchronmotor mit 130 Newtonmetern Drehmoment. Die LINC1-Steuerung mit zwei Can-Bus-Systemen erfasst unter anderem das Fahrpedalsignal für die Ansteuerung des Umrichters und setzt dies in eine Leistungsanforderung um. Außerdem überwacht sie das Batteriemanagementsystem und überträgt Fahr- und Batterieparameter zum Fahrerdisplay. Sämtliche Komponenten, auch Fahrrichtungsschalter und Schützentafel mit Hauptschütz, Gleichstromwandler und weitere Bauteile, die das System komplettieren, kommen auch im Elektrostapler E35 von Linde MH zum Einsatz und sind alltagserprobt. „Unter E-Motion bündeln wir die gesammelte Erfahrung aus vier Jahrzehnten Entwicklung von elektrischen Antriebssystemen für Flurförderzeuge, die erwiesene Systemkompetenz von ES&D sowie unsere bewährten Staplerkomponenten aus der Serienproduktion und stellen dieses Paket neuen Kundengruppen als Systemlösung für verschiedenste Anwendungen zur Verfügung“, so beschreibt Theodor Maurer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Linde Material Handling, die Logik des neuen Angebots.








