Diesel- und Treibgasstapler

Zwölf neue Stapler

Mit zwölf neuen Diesel- und Treibgasstaplern im Traglastbereich von fünf bis acht Tonnen hebt Linde Material Handling die letzten Geräte der 39X-Baureihe auf den weiterentwickelten EVO-Standard. Damit profitieren die Kunden aus der Getränke-, Baustoff- und Papierindustrie sowie Gießereien.

Stapler

Diverse neue technische Funktionen machen die kompakten Kraftpakete Linde H50 bis H80/1100 EVO andererseits leistungsfähiger und sicherer, teilen die Aschaffenburger mit. Gleichzeitig seien die Stapler dank umfangreicher Abgasnachbehandlung so sauber wie noch nie.

Für einen sparsamen Kraftstoffverbrauch sorgen modernste Motorentechnologie sowie neuerdings die zusätzliche, elektronische Vorsteuerung der Fahrhydraulik. Zusammen mit dem großen Übersetzungsbereich von Verstellpumpe und -motoren des hydrostatischen Linde-Antriebs werden optimierte Kennlinien und höchste Leistungen bei niedrigen Drehzahlen erreicht. Weiteres Einsparpotenzial erschließen die drei unterschiedlichen Fahrdynamik-Einstellungen. Die Stufen Economy, Efficiency und Performance lassen sich voreinstellen und sorgen für eine passgenaue Fahrzeugleistung je nach Kundenwunsch. Mit bis zu 20 Prozent Kraftstoffersparnis im Kundeneinsatz machen sich die noch feiner abgestimmte Hydrostatik und die konfigurierbare Fahrdynamik bei den Betreibern bemerkbar. Und das zahlt sich aus: Bezogen auf 5.000 Betriebsstunden nach dem VDI-Zyklus und bei einem angenommenen Preis von einem Euro pro Liter Dieselkraftstoff summieren sich die Einsparungen auf bis zu 4.500 Euro.

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Beibehalten hat Linde ein bewährtes konstruktives Merkmal, welches bisher nur in dieser Baureihe zum Einsatz kommt: die Torsionsstütze und das zugehörige Torsionsgitter. Es ist oberhalb des Fahrerschutzdachs zusätzlich zu den oben liegenden Neigezylindern am Hubgerüst befestigt und wird hinten über Rollen zwischen den Torsionsstützen geführt. Durch die feste Verbindung zwischen Hubgerüst und Fahrerschutzdach reduzieren sich die auf das Hubgerüst wirkenden Verwindungskräfte um bis zu 30 Prozent. Die Stabilität steigt – insbesondere beim Heben von breiten oder pendelnden Lasten und Gütern mit hohem Lastschwerpunkt – und ermöglicht schnelleres Handling. Gleichzeitig übernimmt das Torsionsgitter die Funktion eines Schutzdachs und läuft mit, wenn der Fahrer den Mast nach vorn oder hinten neigt. Diese spezielle Konstruktion bildet die Grundlage für hohe Resttragfähigkeiten und damit zusätzliche Sicherheit, zum Beispiel wenn schwere Papierrollen, Holzleimbinder oder Steinklammern bewegt werden. Bis zu einer Höhe von 6,5 Metern behalten die Acht-Tonnen-Geräte ihre volle Nenntragfähigkeit. bw

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