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Artikel und Hintergründe zum Thema

50 Jahre Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen

Zehn Prozent für Forschung und Entwicklung

Schubert blickt auf ein positives Geschäftsjahr zurück. Die gesamte Schubert-Gruppe verzeichnet mit einer Umsatzsteigerung auf ca. 300 Millionen Euro eine neue Bestmarke. Parallel wächst auch die Belegschaft kontinuierlich. Die gesamte Unternehmensgruppe zählt aktuell 1.100 Mitarbeiter – das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen erzielte in 2015 einen Umsatz von 174 Millionen Euro. Damit erreicht das Unternehmen im 50. Jahr seines Firmenbestehens erneut einen Rekordumsatz. Schon das erste Quartal 2016 verspricht mit der besten Auftragslage seit Firmengründung ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr.

Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen meldet erneut ein Rekordjahr: Der Umsatz erreichte mit einem Wert von 174 Millionen Euro einen neuen Höchststand.(Fotos: Gerhard Schubert)

Investitionen in die Zukunft

Die Zukunft im Blick zu haben, ist Teil der Unternehmensphilosophie von Schubert. In den vergangenen zwei Jahren investierte die Unternehmensgruppe 44 Millionen Euro – davon allein 30 Millionen Euro in den Verpackungsmaschinenbau in Crailsheim. Ein bedeutender Meilenstein in 2015 für die Wachstumsstrategie von Gerhard Schubert war die Inbetriebnahme der neuen Montagehalle in Crailsheim. Der 12.000 Quadratmeter große Neubau mit einer Investitionssumme von 16 Millionen Euro dient neben einer bestehenden Halle nun der Endmontage von TLM-Verpackungsmaschinen.

„Wir möchten unsere Kunden mit innovativen Technologien weiter voranbringen und auf diese Weise auch unser Wachstum nachhaltig fortsetzen. Unser Ziel ist es, bis 2020 jährlich 1.000 Teilmaschinen zu bauen. Um das zu schaffen, fokussieren wir uns aktuell darauf, dass alles ineinandergreift – vom Vertrieb über die Konstruktion, Einkauf, Teilefertigung, Montage bis zur Auslieferung. Die Zeichen, unser gestecktes Ziel zu erreichen, stehen gut. Aktuell erfreuen wir uns über einen neuen Rekord-Auftragsbestand“, erklärt Peter Gabriel, Kaufmännischer Geschäftsführer bei Schubert. In seinem Wachstumsplan bis 2020 verfolgt Schubert das Ziel, jedes Jahr um acht bis zehn Prozent zu wachsen. Um die Kapazitäten langfristig bereitzustellen und die Chancen für weiteres Wachstum zu sichern, strebt Schubert bereits den Bau einer weiteren Halle in 2020 an.

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Ohne Schaltschrank

Das Zusammenspiel von Technologien und Team bilde bei Schubert den Schlüssel zum Erfolg. Daher investiert Schubert auch in 2016 rund zehn Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. „Die Schubert-Mannschaft wird weltweit als eine der Besten ihres Fachs geschätzt“, betont Gerald Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter, zuständig für Vertrieb und Marketing. „Dies macht uns stolz und spornt uns gleichzeitig zu neuen Höchstleistungen an.“ Eine der jüngsten Entwicklungen ist die schaltschranklose TLM-Verpackungsmaschine, die Bestmarken in Effizienz, Verfügbarkeit und Bedienkomfort erreicht. Erste Maschinen der neuen Generation sind bereits bei Kunden erfolgreich im Einsatz. Im Sommer 2016 startet Schubert die Serienproduktion.

Eine der jüngsten Innovationen von Schubert ist die schaltschranklose TLM-Maschine.

Im Jubiläumsjahr feiert Schubert „50 Jahre Zukunft“. Das Unternehmen hat bis heute durch viele Innovationen die Weltmarktführerschaft im Top-Loading-Verpackungsmaschinenbau mit Robotertechnologie behauptet. Getreu dieses Mottos beweist Schubert auch in diesem Jahr Innovationskraft und wird Neuentwicklungen aus dem Primärverpackungsbereich präsentieren. „Wir werden mit innovativen Technologien neue Benchmarks in der Branche setzen“, verrät Ralf Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter, zuständig für den Bereich Technik.

Gut aufgestellt

Wichtige Weichen für weiteres Wachstum stellte Schubert in 2015 unter anderem mit der neu gegründeten Unternehmenszentrale im US-amerikanischen Charlotte. Von dort werden die beiden Standorte in den USA und in Kanada nun unter dem Namen Schubert North America gesteuert. Mit dem Headquarter und der neuen Organisationsstruktur kann Schubert die nordamerikanischen Kunden in diesem wichtigen Markt noch besser unterstützen. Schubert UK in Birmingham hat zudem zum 1. März neue und größere Büroräumlichkeiten bezogen, die genug Platz für eine weitere Expansion bieten.

Auch die Tochterunternehmen schaffen die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Die Schubert System Elektronik GmbH baut aktuell ein neues Firmengebäude, das der kontinuierlich erfolgreichen Unternehmensentwicklung Rechnung trägt und in Kürze bezugsfertig ist. Das Gesamtvolumen dieser Investition in die weitere Unternehmensentwicklung beträgt 14 Millionen Euro. Die Schubert Fertigungstechnik (ehemals Schubert + Edelmann) investierte im letzten Jahr rund eine Mio. Euro in ihren Maschinenpark und leistet damit einen wichtigen Beitrag, die Unternehmensziele der Gerhard Schubert zu erreichen.

Der Engineering-Experte bei Schubert, der seit Anfang des Jahres unter dem Namen Schubert Packaging Systems GmbH (ehemals IPS) firmiert, ist angesichts der guten Auftragsvolumens sehr positiv gestimmt für das laufende Geschäftsjahr. Insbesondere im Anlagenbau sieht das Unternehmen Potenzial: „Als Teil der Marke Schubert ist der Anlagenbau im Bereich Endverpackungen eine unserer großen Stärken. Für die Zukunft möchten wir dieses Geschäftsfeld noch weiter ausbauen“, erläutert Olaf Horrenberger, Geschäftsführer von Schubert Packaging Systems. Ebenso positiv entwickelt. bw

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