Hummel-Neuheiten auf der SPS

Andreas Mühlbauer,

Neue Hybridstecker für innovative Anwendungen

Hybrid-Steckverbinder gewinnen zunehmend Akzeptanz am Markt. Immer mehr Anwendungen setzen auf diese Technologie der Einkabellösung (One-Cable-Technology).

Hybrid-Steckverbinder sind die Voraussetzung für Einkabellösungen, also die Übertragung von Leistung, Signalen und Ethernet in einer Verbindung. © Hummel

Hummel zählt zu den Pionieren im Bereich der Hybriden und bietet Lösungen in den Baureihen M16, M23 und M40. Zu sehen sind diese Verbindungslösungen auf der SPS in Halle 10.0, Stand 358.

Besonders verbreitet sind die Steckverbinder der Baureihe M23, denn sie verbinden hohe Leistungsfähigkeit mit kompakter Bauform in idealer Weise. Neu ist der M23 Hybrid Typ 2 (4+4+4+PE) mit vier Leistungskontakten. Dieser Steckverbinder ist DC-fähig, d.h. er kann auch in Gleichstromnetzen eingesetzt werden. Genau wie der bewährte Hybridstecker (4+4+3+PE) übertragen die vier Ethernet-Kontakte Daten bis 500Mbit/s bei einer Leistungsverarbeitung von bis 28A / 630V. Sie sind konzipiert für die Datenübertragung via Single Pair Ethernet oder DSL.

Ein wahres Kraftpaket ist der M40 Hybrid, der neben den Leistungsdaten der Standardbaureihe M40 auch Datenraten bis 100 Mbit/s übertragen kann. Darüber hinaus besitzt der M40 Hybrid ein zusätzliches Kontaktpaar, das dem Anwender in der Servo-Technik erlaubt, auch beispielsweise hohe elektrische Kennwerte von Bremsen zu realisieren. Hier sind bis zu 300V/8A möglich, eine echte Besonderheit im Hybrid-Stecker.

Eine bewährte Lösung bietet der Steckverbinder M16 (12+3). Mit einer Leistungsverarbeitung bis 12A und der Datenübertragungsrate von bis zu 100 Mbit/s steht dem Anwender eine kompakte Verbindungslösung mit ansprechenden Leistungsdaten zur Verfügung.

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Die Gründe für den Hybrid-Trend sind offensichtlich. Industrial Ethernet gilt als Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu Industrie 4.0 und viele Anwender stellen sich die Frage nach der richtigen Verbindungslösung. Dabei kommt dem geringen Platzbedarf der Hybriden eine zentrale Rolle zu. Ein Steckverbinder an Stelle von zwei oder drei, geringeres Gewicht auf dem Endgerät (z.B. Motor) und kürzere Verarbeitungszeiten für die Steckverbindermontage – das sind die überzeugenden Argumente für diese Einkabellösungen.

Anwender im industriellen Umfeld haben noch weitergehende Anforderungen an ihre Verbindungslösungen. Sie benötigen robuste Ausführungen mit hohem IP-Schutz, Schlagfestigkeit und allen relevanten internationalen Zulassungen. Rundsteckverbinder von HUMMEL gibt es überdies als INOX-Varianten oder mit den Schnellverschluss-Systemen Twilock und Twilock-S.

Halle 10, Stand 358

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