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Artikel und Hintergründe zum Thema

Akkreditierungserweiterung

Kalibiererweiterung verkürzt Ausfallzeiten

Nach einer Akkreditierungserweiterung können im DAkkS-Kalibrierlabor von Jumo jetzt auch Temperaturanzeigegeräte ohne Temperatursensor kalibriert und mit einem Kalibrierschein ausgeliefert werden.

Akkreditierungserweiterung im DAkkS-Kalibrierlabor von Jumo

Der akkreditierte Temperaturbereich für die Kalibrierung von Temperaturanzeigegeräten liegt zwischen –270 bis +2500 °C. Die kleinste angebbare Messunsicherheit liegt zwischen 0,03 K und 0,60 K. Die Kalibrierung der Temperaturanzeigegeräte erfolgt entweder im hauseigenen akkreditierten Kalibrierlabor oder direkt vor Ort beim Kunden. So können die Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen minimiert sowie Zeit und Kosten gespart werden. Idealerweise wird das Temperaturanzeigegerät zusammen mit dem Temperatursensor als komplette Einheit kalibriert. Ist dies nicht möglich, kann man auch die einzelnen Komponenten getrennt voneinander rückführbar auf die nationalen Normale kalibrieren. Diese „getrennte“ Kalibrierung wird zum Beispiel bei Wärmebehandlungsprozessen oft gefordert. Ein Temperaturanzeigegerät wandelt das elektrische Signal vom Temperatursensor in einen äquivalenten Temperaturwert um.

Beim Kalibrieren wird der Temperatursensor durch einen Spannungsgeber oder Widerstandsgeber ersetzt. Mit Hilfe von genormten Grundwerttabellen wird die elektrische Ausgangsgröße des Sensors für den gewünschten Kalibrierpunkt bestimmt und am Messwertgeber eingestellt. Diese simulierte Eingangstemperatur wird mit dem Anzeigewert verglichen, die Abweichung bestimmt und in einem international anerkannten DAkkS-Kalibrierschein dokumentiert. Mit dem neuen Service erfüllt das Unternehmen auch als externer Kalibrier-Dienstleister die strengen Anforderungen der Automobil- oder der Luftfahrtindustrie. sw

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