Verkabelungslösungen
Norm erfüllt
Die ganze Windenergie-Branche wartet gespannt auf die Vorstellung der neuen Norm UL 6141. Erstmalig wird es für den nordamerikanischen Markt genaue Richtlinien für Bau und Errichtung von Windkraftanlagen geben, und ihre Einhaltung wird Voraussetzung für erfolgreichen Export oder Produktion in diesem Markt sein. Die Lapp Gruppe bietet als einer der ersten Anbieter Lösungen für die Verbindungstechnik an, die der neuen Norm entsprechen.
Unter anderem fordert die UL6141, im Turm und ebenso in der Gondel nur UL gelistete Kabel und Leitungen offen zu verlegen. Die heute weitverbreiteten AWM Styles darf man nur in nicht brennbaren geschlossenen Kabelschächten, sogenannten „Raceways“ verlegen – ein beträchtlicher zusätzlicher Aufwand an Zeit und Geld wäre die Folge. Der Hersteller bietet bereits heute erprobte, UL-gelistete Kabel und Leitungen für die Anwendung in Windenergieanlagen an, die die hohen Anforderungen der Branche erfüllen. Nun ergänzt das Unternehmen sein Portfolio um gleich 20 torsionsfähige Steuer-, Versorgungs- und Datenleitungen sowie LWL-Leitungen. Einige dieser Leitungen entsprechen heute schon der UL 6141. Dabei handelt es sich um bestehende UL gelistete Leitungen, die in internationalen Prüflabors nach den neuen hohen Anforderungen getestet wurden.
Dazu gehören zum Beispiel die Multinormleitungen Ölflex Tray II, die Ölflex Control TM sowie die geschirmten Varianten Ölflex Tray II CY und Ölflex Control TM CY. Alle diese Leitungen sind flammwidrig, öl- und wasserbeständig sowie torsionsfähig bis +/-150 Grad pro Meter und eignen sich für Temperaturbereiche von -40 bis +90 Grad. Die meisten dieser nach UL6141 geprüften Leitungen sind zudem nach den relevanten DIN-, EN-, UL- und ISO-Normen UV-, Ozon- und salzwasserbeständig und eignen sich somit auch für Offshore-Anwendungen. Hierfür hat der Hersteller in Stuttgart sogar neue Prüfmöglichkeiten geschaffen.
jg








