POM-Copolymer-Typen

Andrea Gillhuber,

POM-Kunststoffe für den Fahrzeuginnenraum

Barlog zeigt auf der Fakuma mit Kebaform XFA eine neue Produktgruppe von Polyformaldehyd, kurz: POM.

Diese zeichnet sich laut Unternehmen durch ein verbessertes Stabilisatorsystem, optimierte Endgruppen und eine darauf abgestimmte Verfahrenstechnik aus, welche die Formaldehyd-Emissionswerte reduziert. Die emissionsarmen POM-Kunststoffe eignen sich besonders für den Einsatz in der Automobilindustrie.

Polyoxymethylen, Polyacetal oder Polyformaldehyd, kurz POM, zeichnet sich durch ein hervorragendes mechanisches Verhalten, gute Gleit- beziehungsweise Reibeigenschaften und eine hohe Medienbeständigkeit aus. Unter Werkstoffspezialisten ist dieser technische Kunststoff daher schon lange als Allroundtalent in der Automobilwelt bekannt, insbesondere für den Einsatz im Fahrzeug-Innenraum. Ob als Zahnrad, Gleitelement, Griff, Schalter, Abdeckung oder Gehäuse, POM zählt in diesem Bereich als passende Wahl. Einziges Manko: Wird der Werkstoff Temperaturen oberhalb der empfohlenen Richtwerte ausgesetzt, können während oder nach der Verarbeitung erhöhte Formaldehyd-Emissionen als Abbauprodukt auftreten.

Der Einsatz von Funktionsteilen im Fahrzeuginnenraum stellt hohe Anforderungen an die verwendeten Materialien – neben wachsenden Ansprüchen an Festigkeit, Zähigkeit, Dimensionsstabilität und Verschleißeigenschaften wird zunehmend Wert auf ein günstiges Emissionsverhalten gelegt. 

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Das Basis-Sortiment umfasst unverstärkte POM-Copolymer-Typen mit unterschiedlichen Viskositäten (MFR: 6,5-45 g/10min), schlagzäh-modifizierte sowie UV-stabilisierte Typen und erfüllt aktuelle Formaldehydgrenzwerte auch bei Verarbeitungsbedingungen (Temperaturen bis 220 °C, bei einer Verweildauer von mehreren Minuten).

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