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Artikel und Hintergründe zum Thema

Arbeitssicherheit

Das erste Bindeglied

zwischen Lkw und Gebäude ist der Wetterschutz. Er gewährleistet, dass weder Verladepersonal noch Ladung ungünstigen klimatischen Verhältnissen ausgesetzt sind, und leistet so einen Beitrag zur sicheren Verladung.

Das nächste Sicherheitselement ist die Pufferung. Sie dient nicht nur der Dämpfung des Aufpralls, sondern trägt bei optimierter Auslegung erheblich zum Schutz des Personals während des Andockvorgangs bei. An der Verladestation kommt meist eine Anpassrampe zum Einsatz. Sie sollte ausreichend breit und lang sein. Der Vorteil einer langen Rampe liegt in dem daraus resultierenden schwächeren Gefälle; eine breite Ausführung verhindert, dass zu große „tote Ecken“ entstehen (Ladeflächen am Fahrzeugrand, auf denen keine Verladerampe aufliegt).

Während der Be- und Entladung ist laut Berufsgenossenschaft der Einsatz von Standsicherungen anzuraten. Der einfachste Vertreter dieser Systeme ist der Unterlegkeil. Er ist manuell anzubringen und verfügt über keine integrierte Kontrollfunktion, weshalb das Verladepersonal stets kontrollieren muss, ob er vorschriftsmäßig liegt. Die bessere Alternative ist der Elektro-Keil (Bild). Er ist per Spiralkabel mit der Rampensteuerung verbunden, die den Verladevorgang erst frei gibt, wenn der E-Keil fachgerecht unter dem Rad liegt. Beim unerlaubten Entfernen werden Notsignale ausgelöst.

Noch effektiver wird die Sicherung durch den Einsatz des Anti-Roll-Systems (ARS). Diese Unterflur-Standsicherung besteht aus acht pneumatisch gesteuerten Keilen mit mechanischer Verriegelung, diese nach dem Andocken des Lkw an der Verladestation hoch fahren. Damit ist es möglich, dem Trend zur stärkeren seitlichen Verspoilung der Laster entgegen zu kommen, da diese Lkw nur von unten zugänglich sind. Die große Anzahl der Keile hat eine psychologische Wirkung, da die Wegfahrsicherung visualisiert wird. Zudem variieren die Achsstände bei den verschiedenen Lkw-Typen stark, weshalb Keile an unterschiedlichen Stellen benötigt werden. Das ARS verzichtet auf konstruktive Störpotenziale wie Kugellager oder Kettenförderer; als Eingangsenergien benötigt es Strom und Druckluft.

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Durch den Einsatz der genannten Maßnahmen werden die Sicherheit in der Verladezone maßgeblich gesteigert und die Verladeabläufe in ihrer Effizienz optimiert. ms

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