Arbeitssicherheit
Begeisterung in den Augen
hatte Michael Funke, als er mir auf der letzten Interpack in Düsseldorf die neuen Stretchmaschinen aus seinem Hause präsentierte. Der Geschäftsführer von Ratiopac Systemverpackung betonte, dass es bei der Entwicklung der neuen Anlagen vor allem darauf ankam, die sicherheits- und bedienungstechnischen Schwachstellen bisheriger Stretchmaschinen zu beseitigen.
Das Ergebnis dieser Überlegungen sind zwei halbautomatische Stretchmaschinen mit extrem flachen Drehtellern (65 oder nur 25 Millimeter!), sehr kompakter Bauart und ausgesprochen einfacher Bedienung. Auf dem flachen Drehteller lassen sich selbst schwere Paletten bis zu einer Höhe von 2,40 Meter problem- und gefahrlos positionieren. Außen an den Maschinen finden sich keine scharfkantigen Bauteile, an denen sich der Bediener verletzten könnte. Antriebe, Lichtschranken, Schlittenbremse – alles wurde in einem formschönen Gehäuse untergebracht. Komfortabel ist auch der Wechsel der Folienrolle: Der Schlitten fährt dem Bediener auf eine rückenschonende Höhe entgegen. Das ist ergonomisch und spart Zeit.
Die Anzahl der Taster und Schalter ist auf ein Minimum reduziert, ihre Funktionen erklären sich mit sprachunabhängigen Piktogrammen selbst. Mit einer Pausentaste kann der Stretchvorgang jederzeit unterbrochen werden. Erwähnenswert ist zudem das Stringsystem der neuen Maschinen. Dabei wird die Stretchfolie zu einer Kordel zusammengeführt, die eine besonders sichere und passgenaue Palettenfuß-Wicklung bildet. Auf diese Weise können hochregallagerfähige Paletten gewickelt werden – und das von einem Halbautomaten!
Weitere Merkmale sind die programmierbare Steuerung, die elektronische Folienbremse, der haftbeschichtete Drehteller, der laststabile Tellerantrieb und die Staplereinschübe an Front- und Rückseite. Und das ist noch längst alles, was es zu dieser vorbildlich konstruierten Halbautomaten zu sagen gibt. Unbedingt anschauen und testen! ms









