Wellenkupplung
Messendes Element
Messungen auf rotierenden Teilen erfordern die Übertragung von Energie auf das rotierende Teil und die Übertragung von Daten aus dem Bauteil. In der Vergangenheit wurden Energie und Daten hauptsächlich induktiv übertragen. Dieses Prinzip hat Nachteile, u.a. die geringe Distanz, über die Daten übertragen werden können. Die neue drehmomentmessende Wellenkupplung Roba-DSM von Mayr nutzt zur Datenübertragung ein kodiertes Funksystem im 2,4 GHz ISM-Band. Das System verwendet bis zu 80 Kanäle. So ist es möglich, mehrere Kupplungen in der gleichen Umgebung zu betreiben. Roba-DSM basiert auf der spielfreien Wellenkupplung Roba-DS. Sie benötigt, anders als induktive Systeme, keine Umfassung und daher nur wenig Bauraum. Der Stator lässt sich einfach an jeder beliebigen Stelle am Umfang montieren. Durch die hohe Bandbreite von bis zu 3,5 kHz kann die Wellenkupplung auch schnelle, dynamische Vorgänge erfassen. Die Aufbereitung der Daten auf dem Rotor ermöglicht eine optimale Verstärkung und Offsetkompensation. Auf dem Rotor befindet sich ein programmierbarer Verstärker, der via Funkschnittstelle programmiert wird. So kann der Kunde auch nach dem Einbau direkt auf dem Rotor eine Offsetkompensation vornehmen. Zudem hat der Anwender die Möglichkeit, Adresskodierung und Funkkanal mit Hilfe einer Software einzustellen. Das System bietet eine USB-Schnittstelle, über die Messdaten auf jeden PC oder Laptop mit Standard-USB Schnittstelle eingelesen werden können. Es ist keine zusätzliche Hardware für die Messdatenerfassung nötig. kf








